Deutsche Tageszeitung - 87-Jährige fährt als Geisterfahrerin mehr als zehn Kilometer über Autobahn

87-Jährige fährt als Geisterfahrerin mehr als zehn Kilometer über Autobahn


87-Jährige fährt als Geisterfahrerin mehr als zehn Kilometer über Autobahn
87-Jährige fährt als Geisterfahrerin mehr als zehn Kilometer über Autobahn / Foto: © AFP/Archiv

Eine 87-Jährige ist als Geisterfahrerin in der Nacht zum Freitag mit ihrem Wagen mehr als zehn Kilometer über die Autobahn 30 in Niedersachsen gefahren und beim Anblick einer Polizeisperre einfach umgekehrt. Nach Angaben der Polizei in Osnabrück stoppten Beamten sie kurz darauf im Bereich Gesmold auf einem Parkplatz, wo sie zunächst anhielt, dann aber noch über einen Gehweg und weiter in eine Böschung fuhr.

Textgröße ändern:

Die Einsatzkräfte beschlagnahmten den Führerschein der Frau und informierten ihre Angehörigen. Unfälle gab es nicht, auch die Seniorin blieb unverletzt. Mehrere Autofahrer hatten zunächst die Beamten über den Notruf informiert. Streifenwagen fuhren daraufhin auf die Autobahn, um andere Autofahrer zu warnen und eine Vollsperrung einzurichten.

Laut Polizei näherte sich der Kleinwagen der 87-Jährigen kurz darauf der Sperrstelle und fuhr trotz Anhaltezeichen zunächst immer dichter heran. Schließlich wendete die Frau aber und entfernte sich - nun in vorschriftsmäßiger Fahrtrichtung - wieder. Beamte folgten ihr und stoppten sie letztlich auf dem Parkplatz. Ermittlt wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

Nach jordanischen Vergeltungsangriffen: Damaskus und Amman wollen Krise beilegen

Nach jordanischen Vergeltungsangriffen in Syrien nach einem Anschlag auf eine christliche Kirche in Jordanien haben sich beide Länder auf die Beilegung ihrer seit Jahren schwersten Krise geeinigt. Sie seien entschlossen, ihre guten Beziehungen aufrechtzuerhalten, hieß es am Dienstag in einer vom syrischen Außenministerium veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Demnach nahm Jordaniens Außenminister Ajman Safadi am Dienstag Kontakt zu seinem syrischen Kollegen Assaad al-Schaibani auf.

Regierungskreise: USA wollen Flávio Bolsonaro und seiner Familie Visa geben

Die USA sind zur Aufnahme des unterlegenen brasilianischen Präsidentschaftskandidaten Flávio Bolsonaro und seiner Familie bereit. "Das Außenministerium wird Flavio Bolsonaro und seiner Familie Visa ausstellen und ihnen die Einreise in die Vereinigten Staaten gestatten", erklärte ein hochrangiger Vertreter des Ministeriums am Dienstag in Washington. Der Sender CNN, die "New York Times" und andere Medien hatten zuvor berichtet, Bolsonaro sei auf dem Weg in die USA.

Block-Prozess: Oberlandesgericht soll über beschlagnahmte Aufzeichnungen entscheiden

Der Streit um die beschlagnahmten Tonaufzeichnungen einer "Zeit"-Journalistin im Zusammenhang mit dem Strafprozess um die Entführung von zwei Kindern der Steakhauskettenerbin Christina Block landet vor dem Hamburger Oberlandesgericht. Das Landgericht der Hansestadt beschloss am Dienstag, die Beschwerden der Zeitung "Zeit" und der betroffenen Journalistin diesem zur Entscheidung vorzulegen. Laut Gerichtsangaben änderte die für das Verfahren zuständige Kammer die entsprechenden Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse "aus Klarstellungsgründen" zugleich ab.

Urteil in NRW: Möbilierte Mikro-Apartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen

Möbilierte Mikroapartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen. Das entschied das Verwaltungsgericht Köln nach einer Mitteilung vom Dienstag und wies damit die Klage einer Immobiliengesellschaft auf Erteilung einer Abrissgenehmigung für drei Wohnhäuser in Köln ab. Die Stadt habe die Abrissgenehmigung zu Recht abgelehnt. (Az.: 28 K 3595/24).

Textgröße ändern: