Deutsche Tageszeitung - Zehn Festnahmen in Deutschland und Spanien bei Ermittlungen gegen Drogennetzwerk

Zehn Festnahmen in Deutschland und Spanien bei Ermittlungen gegen Drogennetzwerk


Zehn Festnahmen in Deutschland und Spanien bei Ermittlungen gegen Drogennetzwerk
Zehn Festnahmen in Deutschland und Spanien bei Ermittlungen gegen Drogennetzwerk / Foto: © AFP/Archiv

Bei internationalen Ermittlungen gegen ein mutmaßliches Drogennetzwerk sind in Deutschland und Spanien zehn Verdächtige festgenommen wurden. Wie das Hauptzollamt in Essen am Freitag mitteilte, handelt es sich bei den Verdächtigen um mutmaßlich führende Köpfe des Netzwerks. Die Festgenommenen stehen im Verdacht, große Mengen Marihuana und Haschisch von Spanien nach Deutschland geschmuggelt zu haben.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge wurden neun Verdächtige in Spanien und ein Verdächtiger in Deutschland festgenommen. Die Ermittlungen liefen bereits seit Mai vergangenen Jahres. Sie kamen ins Rollen, nachdem im Südwesten Spaniens eine Postsendung mit sechseinhalb Kilogramm Marihuana-Knospen abgefangen worden war. Bislang seien im Zuge der Ermittlungen rund 50 Postpakete gefunden worden.

Bei einer Razzia in den spanischen Provinzen Sevilla, Malaga und Cordoba sowie im Sauerland wurden bereits im Dezember 14 Objekte durchsucht, hieß es weiter. Dabei stießen die Beamten auf acht Cannabisplantagen, sieben davon in Spanien, eine in Deutschland. Neben mehr als 2000 Cannabispflanzen wurden unter anderem hochwertige Fahrzeuge sowie Bargeld in Höhe von 30.000 Euro beschlagnahmt. Die Ermittlungen gegen insgesamt 20 Verdächtige dauerten an.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Regierungskreise: USA wollen Flávio Bolsonaro und seiner Familie Visa geben

Die USA sind zur Aufnahme des unterlegenen brasilianischen Präsidentschaftskandidaten Flávio Bolsonaro und seiner Familie bereit. "Das Außenministerium wird Flavio Bolsonaro und seiner Familie Visa ausstellen und ihnen die Einreise in die Vereinigten Staaten gestatten", erklärte ein hochrangiger Vertreter des Ministeriums am Dienstag in Washington. Der Sender CNN, die "New York Times" und andere Medien hatten zuvor berichtet, Bolsonaro sei auf dem Weg in die USA.

Block-Prozess: Oberlandesgericht soll über beschlagnahmte Aufzeichnungen entscheiden

Der Streit um die beschlagnahmten Tonaufzeichnungen einer "Zeit"-Journalistin im Zusammenhang mit dem Strafprozess um die Entführung von zwei Kindern der Steakhauskettenerbin Christina Block landet vor dem Hamburger Oberlandesgericht. Das Landgericht der Hansestadt beschloss am Dienstag, die Beschwerden der Zeitung "Zeit" und der betroffenen Journalistin diesem zur Entscheidung vorzulegen. Laut Gerichtsangaben änderte die für das Verfahren zuständige Kammer die entsprechenden Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse "aus Klarstellungsgründen" zugleich ab.

Urteil in NRW: Möbilierte Mikro-Apartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen

Möbilierte Mikroapartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen. Das entschied das Verwaltungsgericht Köln nach einer Mitteilung vom Dienstag und wies damit die Klage einer Immobiliengesellschaft auf Erteilung einer Abrissgenehmigung für drei Wohnhäuser in Köln ab. Die Stadt habe die Abrissgenehmigung zu Recht abgelehnt. (Az.: 28 K 3595/24).

Trump-Regierung geht zum dritten Mal gegen Ex-FBI-Chef Comey vor

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump geht zum dritten Mal strafrechtlich gegen den früheren FBI-Chef James Comey vor. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Strafanzeige hervorgeht, wird dem prominenten Trump-Kritiker zur Last gelegt, Informationen zur nationalen Verteidigung weitergegeben zu haben. Comey wies die Vorwürfe zurück.

Textgröße ändern: