Deutsche Tageszeitung - Fünf Tote und Dutzende Verletzte bei Bühneneinsturz in Mexiko

Fünf Tote und Dutzende Verletzte bei Bühneneinsturz in Mexiko


Fünf Tote und Dutzende Verletzte bei Bühneneinsturz in Mexiko
Fünf Tote und Dutzende Verletzte bei Bühneneinsturz in Mexiko / Foto: © AFP

Beim Einsturz einer Bühne im Nordosten Mexikos bei der Veranstaltung eines Präsidentschaftskandidaten sind fünf Menschen ums Leben gekommen und Dutzende weitere verletzt worden. Nach vorläufigen Erkenntnissen habe es bei der "Tragödie" in der Nacht zum Donnerstag fünf Todesopfer gegeben, sagte der Gouverneur des Bundesstaates Nuevo León, Samuel García. Außerdem hätten fast 50 Menschen Verletzungen unterschiedlicher Schwere erlitten.

Textgröße ändern:

Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador hatte im Onlinedienst X unter Berufung auf die Regionalregierung zunächst von vier Toten und 15 Verletzten gesprochen. Bei einer Veranstaltung des Präsidentschaftskandidaten Jorge Álvarez Máynez in der Stadt San Pedro Garza war die Bühne eingestürzt. Álvarez Máynez erklärte auf X, ihm gehe es gut. Er stehe in Kontakt mit den Behörden.

In Online-Netzwerken wurden Videos veröffentlicht, die zeigten, wie die Stützen, die den Bühnenaufbau trugen, bei stürmischen Wetter einstürzten. Daraufhin stürzte eine riesige Leinwand auf das Podium, auf dem sich Álvarez Máynez und weitere Menschen befanden. San Pedro Garza ist eine Stadt im Großraum der Industriemetropole Monterrey.

In Mexiko finden am 2. Juni Präsidentschaftswahlen statt. Álvarez Máynez von der Mitte-links-Partei Movimiento Ciudadano hat sich mit seinen Beiträgen in Online-Netzwerken sowie mit seinem souveränen Auftreten bei den Debatten der Präsidentschaftskandidaten profiliert.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Brand von Theaterlager mit hohem Millionenschaden: Anklage gegen Obdachlosen in Ulm

Wegen eines Brands im Lager des Ulmer Theaters mit einem Schaden von 13 Millionen Euro hat die Staatsanwaltschaft in der baden-württembergischen Stadt Anklage gegen einen Obdachlosen erhoben. Dem 42-Jährigen wird Brandstiftung vorgeworfen, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Er soll demnach in der Nacht zum 25. Juni in dem Lager am Ulmer Bahnhof absichtlich an mehreren Stellen Feuer entfacht gelegt haben.

Erdölpipeline nach Havarie wieder in Betrieb gegangen

Nach der Havarie an einer Erdölpipeline nahe der PCK-Raffinerie in Brandenburg hat die betroffene Pipeline wieder den Betrieb aufgenommen. Der Betrieb sei bereits am Samstagabend nach bis dahin 80 Stunden Ausfall wieder aufgenommen worden, teilte PCK am Montagabend in Schwedt mit. Während und nach der Inbetriebnahme habe es keine Auffälligkeiten gegeben.

An Heiligabend gibt es in Deutschland im Durchschnitt 1470 Geburten

Heiligabend und die beiden Weihnachtsfeiertage sind die statistisch geburtenschwächsten Tage in Deutschland. Im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre kamen an Heiligabend, dem 24. Dezember, nur 1470 Babys in Deutschland zur Welt, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit.

Nach Anschlag in Sydney: Australiens Premier besucht Helden von Bondi Beach im Krankenhaus

Er gilt als der "Held" von Bondi Beach: Der Mann, der einem der Angreifer des tödlichen Anschlags auf eine jüdische Feier an Sydneys berühmtem Strand die Waffe entrissen hat, ist von Australiens Premierminister Anthony Albanese im Krankenhaus besucht worden. Die Tapferkeit von Ahmed al-Ahmed sei eine "Inspiration für alle Australier", sagte Albanese am Dienstag an dessen Krankenhausbett in Sydney. In einem Moment, in dem das Böse am Werk gewesen sei, "strahlt er als Beispiel für die Stärke der Menschlichkeit".

Textgröße ändern: