Deutsche Tageszeitung - 14-Jährige stirbt eine Woche nach Blitzeinschlag in Delmenhorst

14-Jährige stirbt eine Woche nach Blitzeinschlag in Delmenhorst


14-Jährige stirbt eine Woche nach Blitzeinschlag in Delmenhorst
14-Jährige stirbt eine Woche nach Blitzeinschlag in Delmenhorst / Foto: © AFP/Archiv

Eine Woche nach einem Blitzeinschlag mit acht zum Teil lebensgefährlich Verletzten in Delmenhorst ist eine der Verletzten gestorben. Wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Montag mitteilte, erlag ein 14 Jahre altes Mädchen im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Sie gehörte zu einer achtköpfigen Familie, die am Sonntag vor einer Woche in einem Delmenhorster Park von einem Blitz getroffen worden war.

Textgröße ändern:

Das Mädchen musste genau wie ihr fünf Jahre alter Bruder bereits nach dem Blitzeinschlag wiederbelebt werden. Die Polizei machte keine Angaben zum aktuellen Gesundheitszustand des Fünfjährigen; in den ersten Tagen nach dem Unglück galt dieser ebenfalls noch als lebensbedrohlich. Die anderen Familienmitglieder befanden sich bereits nach dem Blitzeinschlag nicht mehr in Lebensgefahr.

Die Familie war an einem Grillplatz von dem Gewitter überrascht worden und hatte unter einem Baum Zuflucht gesorgt.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem Tod von zwei Soldaten bei einem Angriff bewaffneter Palästinenser im besetzten Westjordanland eine großangelegte Militäroffensive angekündigt. Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ordnete Netanjahu am Freitag eine "vollständige Abriegelung" des Palästinensergebiets an. Er stellte zudem eine Militäroffensive in Aussicht, wie es sie seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 nicht gegeben habe.

Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard

Im Wirecard-Skandal hat die Staatsanwaltschaft München I einem Medienbericht zufolge eine weitere Anklage erhoben. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um eine frühere Mitarbeiterin, die von Dezember 2019 bis zur Wirecard-Insolvenz im Juni 2020 im Zuständigkeitsbereich von Vorstand Jan Marsalek arbeitete. Zuvor war sie demnach in der Konzernbuchhaltung beschäftigt.

Viele Opfer nach Einsturz von mehrstöckigem Gebäude in Nairobi befürchtet

Nach dem Einsturz eines im Bau befindlichen mehrstöckigen Gebäudes in Kenias Hauptstadt Nairobi werden mehrere Todesopfer befürchtet. Das Unglück habe sich am Freitag in dem Stadtteil Eastleigh ereignet, teilte das Rote Kreuz im Onlinedienst X mit. Örtliche Medien berichteten von möglichen Opfern unter den Trümmern. Auf Bildern vom Unglücksort war eine große Menschenmenge zu sehen. Örtlichen Medien zufolge kam es nach dem Einsturz zu Plünderungen.

Anklage in Rheinland-Pfalz: Bürgermeister soll Beamtem keine Aufgaben gegeben haben

Weil er einem Beamten über Jahre hinweg trotz voller Bezüge keine Arbeitsaufträge gegeben haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen einen ehemaligen Verbandsbürgermeister aus Rheinland-Pfalz erhoben. Ihm wird Untreue im besonders schweren Fall vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. In dem Zusammenhang erhob sie eine weitere Anklage gegen einen zwischenzeitlich suspendierten leitenden Beamten der Verbandsgemeinde wegen Untreue.

Textgröße ändern: