Deutsche Tageszeitung - Spielender Junge in Schleswig-Holstein von Strohballen erschlagen

Spielender Junge in Schleswig-Holstein von Strohballen erschlagen


Spielender Junge in Schleswig-Holstein von Strohballen erschlagen
Spielender Junge in Schleswig-Holstein von Strohballen erschlagen / Foto: ©

In Schleswig-Holstein ist ein Zehnjähriger von einem mindestens 500 Kilogramm schweren Strohballen erschlagen worden. Der Unfall ereignete sich am Sonntag in einer Scheune in Armstedt, wie die Polizei in Bad Segeberg am Montag mitteilte. Der Ballen löste sich demnach aus seiner Halterung und fiel auf den Jungen, der in dem Gebäude spielte.

Textgröße ändern:

Helfer hoben den mindestens eine halbe Tonne schweren Strohballen mit einem Traktor von dem Kind. Anschließend wurde es wiederbelebt, starb aber später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Zwei Festnahmen in Bayern nach Tod von Frau in Einrichtung für Betreutes Wohnen

In einer Einrichtung für Betreutes Wohnen in der bayerischen Stadt Dillingen ist eine 59 Jahre alte Bewohnerin offenbar erstochen worden. Eine Mitarbeiterin habe die Frau tot mit Stichverletzungen in ihrem Zimmer gefunden, teilte die Polizei in Augsburg am Montag mit. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen.

Mann getötet und Leiche zerstückelt: Zwölfeinhalb Jahre Haft in Bremen

In einem Prozess um die Tötung eines 46-Jährigen sowie die anschließende Zerstückelung seiner Leiche hat das Landgericht in Bremen einen Angeklagten zu zwölfeinhalb Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt. Ein zweiter Beschuldigter erhielt nach Angaben eines Gerichtssprechers am Montag fünfeinhalb Jahre Gefängnis wegen Beihilfe zum Totschlag. Ein dritter Angeklagter wurde demnach vom Gericht von allen Vorwürfen freigesprochen.

Festnahmen nach Erpressungsversuch gegen Schumacher-Familie

Wegen versuchter Erpressung der Familie des früheren Formel-1-Rennfahrers Michael Schumacher sind zwei Männer verhaftet worden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Wuppertal am Montag mit. Die Verdächtigen hätten demnach gegenüber Mitarbeitenden der Familie behauptet, über Dateien zu verfügen, an deren Nichtveröffentlichung die Familie interessiert sein dürfte. Die Männer drohten mit einer Veröffentlichung im Darknet.

Haftbefehl wegen Mordes nach tödlichem Messerangriff von Mannheim eröffnet

Dem mutmaßlichen Messerangreifer von Mannheim ist der Haftbefehl eröffnet worden. Gegen den 25-jährigen Sulaiman A. besteht der dringende Verdacht auf Mord, versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Montag mitteilte. Der aus Afghanistan stammende Mann soll am 31. Mai auf dem Mannheimer Marktplatz Mitglieder der islamkritischen Bürgerbewegung Pax Europa mit einem Messer angegriffen haben. Ein Polizist starb.

Textgröße ändern: