Deutsche Tageszeitung - Mann in Bremen nach tödlichem Messerangriff auf Obdachlosen verurteilt

Mann in Bremen nach tödlichem Messerangriff auf Obdachlosen verurteilt


Mann in Bremen nach tödlichem Messerangriff auf Obdachlosen verurteilt
Mann in Bremen nach tödlichem Messerangriff auf Obdachlosen verurteilt / Foto: © AFP/Archiv

Weil er einen Obdachlosen mit einem Messer erstach, ist ein Mann vom Landgericht Bremen wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt worden. Außerdem ordnete das Gericht am Donnerstag eine Unterbringung des Manns in einem psychiatrischen Krankenhaus an, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Der Angeklagte soll dem Mann im Juni vergangenen Jahres in den Bremer Wallanlagen tödlich in den Hals gestochen haben.

Textgröße ändern:

Das Gericht sah es demnach als erwiesen an, dass der Angeklagte die Tatsituation auch aufgrund einer psychischen Erkrankung selbst ausgelöst hatte. Der Angeklagte dagegen gab an, in Notwehr gehandelt zu haben. Dem folgte das Gericht aber nicht.

Laut früheren Ermittlerangaben geschah die Gewalttat im Bereich eines Obdachlosencamps. Der 27-jährige Beschuldigte wurde in der Nähe des Tatorts festgenommen. Das Opfer erlag seinen Verletzungen vor Ort.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Ostermesse im Vatikan: Papst Leo XIV. ruft zu Frieden in der Welt auf

Erstmals seit seinem Amtsantritt hat Papst Leo XIV. am Sonntag die Ostermesse auf dem Petersplatz im Vatikan geleitet und den päpstlichen Segen "Urbi et Orbi" gesprochen. In mehreren Sprachen, unter anderem auf Deutsch, wünschte er "Frohe Ostern". Zugleich rief der Papst nachdrücklich zu Frieden in der Welt auf. "Wer die Macht hat, Kriege zu beginnen", der solle sich "für den Frieden" entscheiden. Dieser Frieden müsse durch "Dialog" erreicht werden.

Drei Menschen in Wald bei Flensburg durch umstürzenden Baum getötet

Beim Ostereier-Suchen in einem Waldstück bei Flensburg sind drei Menschen durch einen umstürzenden Baum getötet worden. Unter den Todesopfern sei ein zehn Monate altes Baby, teilte die Polizei am Sonntag mit. Ein weiteres Unfallopfer wurde demnach schwerverletzt ins Krankenhaus geflogen. Laut Polizei war nach bisherigen Erkenntnissen ein etwa 30 Meter hoher Baum "aufgrund starker Windböen" auf eine Menschengruppe gestürzt.

Leo XIV. wünscht "Frohe Ostern" und ruft zu Frieden in der Welt auf

Erstmals seit seinem Amtsantritt hat Papst Leo XIV. am Sonntag die Ostermesse auf dem Petersplatz geleitet und den päpstlichen Segen "Urbi et Orbi" gesprochen. In mehreren Sprachen, unter anderem auf Deutsch, wünschte er "Frohe Ostern". Zugleich rief der Papst nachdrücklich zu Frieden in der Welt auf. "Wer die Macht hat, Kriege zu beginnen", der solle sich "für den Frieden" entscheiden. Dieser Frieden müsse durch "Dialog" erreicht werden.

Leo XIV. leitet erstmals Ostermesse und spricht Segen "Urbi et Orbi"

Erstmals seit seinem Amtsantritt wird Papst Leo XIV. am Sonntag die Ostermesse auf dem Petersplatz leiten und den päpstlichen Segen "Urbi et Orbi" sprechen. Zu der Messe - bei der Leos Vorgänger Franziskus im vergangenen Jahr zum letzten Mal öffentlich aufgetreten war - werden zehntausende Gläubige erwartet. Den traditionellen Segen "Der Stadt und dem Erdkreis" will der Papst um 12.00 Uhr sprechen.

Textgröße ändern: