Deutsche Tageszeitung - Weiterer Toter drei Wochen nach Sportbootunfall in Brandenburg gefunden

Weiterer Toter drei Wochen nach Sportbootunfall in Brandenburg gefunden


Weiterer Toter drei Wochen nach Sportbootunfall in Brandenburg gefunden
Weiterer Toter drei Wochen nach Sportbootunfall in Brandenburg gefunden / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Drei Wochen nach einem Sportbootunfall in Brandenburg ist ein weiterer Insasse offenbar tot geborgen worden. Ein Zeuge habe am Freitagmorgen eine Leiche in einem Kanal in Brandenburg an der Havel entdeckt, teilte die Polizei mit. Es handle sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den vermissten Mann. Der andere Insasse des verunglückten Boots war direkt nach dem Unfall bewusstlos im Wasser gefunden worden. Er starb kurz darauf.

Textgröße ändern:

Den Ermittlungen zufolge war das Boot mit den beiden Männern am 13. März trotz Verbotsschildern nahe an eine Wehrmauer auf einem Nebenarm der Havel herangefahren und gekentert, wobei die Insassen ins Wasser fielen. Zeugen bemerkten das treibende Boot und den dahinter treibenden 27-Jährigen. Zwei 17-Jährige zogen ihn an Land, Rettungskräfte starteten Wiederbelebungsmaßnahmen. Trotz aller Bemühungen starb der Mann später im Krankenhaus.

Trotz einer großangelegten Suchaktion konnte der vermisste Mann in den Gewässern rund um den Unfallort zunächst nicht gefunden werden. Beteiligt waren unter anderem Taucher, ein Sonarboot und ein Polizeihubschrauber.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter

Wenige Wochen nach den tödlichen Waldbränden im Nordosten Algeriens hat das Parlament in Algier eine Ausweitung der Todesstrafe auf Brandstiftung beschlossen. Die Abgeordneten im Unterhaus billigten am Donnerstag eine Änderung des Strafgesetzbuchs, nach der die Todesstrafe künftig für das vorsätzliche Inbrandsetzen von Wäldern, Waldflächen sowie bepflanzten oder unbepflanzten Feldern verhängt werden kann.

Textgröße ändern: