Deutsche Tageszeitung - Tödliche Messerattacke auf 15-Jährigen in Bayern - 19-Jährige unter Tatverdacht

Tödliche Messerattacke auf 15-Jährigen in Bayern - 19-Jährige unter Tatverdacht


Tödliche Messerattacke auf 15-Jährigen in Bayern - 19-Jährige unter Tatverdacht
Tödliche Messerattacke auf 15-Jährigen in Bayern - 19-Jährige unter Tatverdacht / Foto: © AFP/Archiv

Ein 15-Jähriger ist bei einer Auseinandersetzung zwischen jüngeren Menschen im bayerischen Pleinfeld mit einem Messer tödlich verletzt worden. Tatverdächtig war eine 19-Jährige, wie die Polizei in Nürnberg mitteilte. Sie wurde nach der Auseinandersetzung am Samstagabend im Rahmen einer Sofortfahndung festgenommen. Warum der Streit eskalierte, war zunächst unklar. Eine Mordkommission nahm Ermittlungen auf.

Textgröße ändern:

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei gerieten zwei Gruppen aus Jugendlichen und Heranwachsenden im Pleinfelder Ortsteil Ramsberg aneinander. Demnach eskalierte der Streit aus bislang noch ungeklärten Gründen zu einer "handfesten körperlichen Auseinandersetzung", in deren Verlauf der 15-Jährige durch ein Messer schwerste Verletzungen erlitt.

Polizisten begannen mit Wiederbelebungsmaßnahmen, der Jugendliche starb aber noch am Ort des Geschehens. Bei der folgenden Fahndung wurde die tatverdächtige 19-Jährige noch am Abend in der Nähe gefasst. Parallel begannen Spurensicherungs- und Zeugenbefragungsmaßnahmen. Die Verdächtige der Polizei zufolge einem Haftrichter vorgeführt werden.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Frühere Partnerin nach Streit getötet: Mordanklage gegen 32-Jährigen in Stuttgart

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat Anklage gegen einen 32-Jährigen wegen Mordes an seiner früheren Partnerin erhoben. Er soll die 31-Jährige Ende Januar in ihrem Zimmer in einem Schwesternwohnheim in Stuttgart getötet haben, wie die Anklagebehörde am Dienstag mitteilte. Nach Überzeugung der Ermittler akzeptierte der Mann die Trennung der Frau nicht.

Ermittler: Auftragsmorde in Frankfurt am Main verhindert - fünf Festnahmen

Ermittler haben in Frankfurt am Main möglicherweise mehrere geplante Auftragsmorde verhindert. Fünf mutmaßliche Drahtzieher wurden festgenommen, wie das hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden und das Zollfahndungsamt Frankfurt am Dienstag mitteilten. Demnach wurden sie am Freitag vor einer geplanten Tat gefasst. Bei einer anschließenden Durchsuchung beschlagnahmten die Ermittler unter anderem zwei scharfe Schusswaffen und 50 Schuss Munition.

Was die Polizei vor einer Gefahr darf: Karlsruhe verhandelt über bayerische Regeln

Das umstrittene bayerische Polizeigesetz beschäftigt seit Dienstag das Bundesverfassungsgericht. Karlsruhe begann mit einer für zwei Tage angesetzten Verhandlung über die Neuregelungen von 2017 und 2018. Es geht um die Frage, ob die Polizei bei einer bloß "drohenden Gefahr" schon handeln darf - und wie. (Az. 1 BvF 1/18 und 1 BvR 2271/18)

Bereits 12.000 Menschen wegen Waldbrands in den Pyrenäen evakuiert

Wegen des schweren Waldbrands in den Pyrenäen sind mittlerweile 12.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Bewohner aus etwa 20 Gemeinden seien betroffen, teilte der Präfekt des südfranzösischen Départements Pyrénées-Orientales, Pierre Regnault de la Mothe, am Dienstagmorgen mit. Der Feuerwehr gelang es demnach, in der Nacht eine weitere Ausbreitung des Feuers in der Nähe von Perpignan zu verhindern, insbesondere durch gezielte Gegenfeuer.

Textgröße ändern: