Deutsche Tageszeitung - Auto fährt in Krefeld in Familie - mehrere Verletzte

Auto fährt in Krefeld in Familie - mehrere Verletzte


Auto fährt in Krefeld in Familie - mehrere Verletzte
Auto fährt in Krefeld in Familie - mehrere Verletzte / Foto: © AFP/Archiv

Auf der Flucht nach einer Schlägerei sind drei Männer in Krefeld mit dem Auto in eine Familie gefahren. Dabei wurden vier Menschen verletzt, darunter zwei kleine Kinder, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Sonntag mitteilte.

Textgröße ändern:

Zunächst hatte die Polizei mitgeteilt, dass fünf Menschen verletzt worden seien, darunter drei Männer und zwei Kinder. Nun korrigierte sie ihre Angaben. In der Menschengruppe befanden sich demnach zwei Frauen, die 52 Jahre alte Großmutter der Kinder und die 21 Jahre alte Mutter. Der dritte Erwachsene sei der 25 Jahre alte Vater gewesen. Die Kinder seien ein und zwei Jahre alt.

Das zweijährige Kind und die Großmutter wurden stationär im Krankenhaus aufgenommen, das Einjährige und der Vater seien leicht verletzt worden und hätten die Klinik noch in der Nacht verlassen können. Die Mutter blieb den Angaben nach unverletzt.

Die mutmaßlichen Unfallverursacher seien weggefahren, aber kurz darauf gestellt worden. Die drei Männer im Alter von 24, 28 und 29 Jahren stehen den Angaben zufolge im Verdacht, an einer Schlägerei in der Stadtmitte beteiligt gewesen zu sein. Dann sollen sie mit dem Auto geflüchtet sein und beim Abbiegen die fünf Menschen erfasst haben.

Die Polizei ermittelt nun, wer das Auto gefahren hat und ob der Fahrer womöglich unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stand. Gegen den 28-Jährigen gab es bereits wegen einer anderen Sache einen offenen Haftbefehl, wie die Ermittler mitteilten. Er wurde festgenommen.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Mord an früherer Partnerin: Lebenslange Haft für 37-Jährigen in Leipzig

Wegen der Tötung seiner früheren Partnerin mit mehreren Messerstichen ist ein 37-Jähriger vom Landgericht Leipzig zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach den Angeklagten am Donnerstag unter anderem wegen Mordes schuldig, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Zudem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest, was eine mögliche vorzeitige Haftentlassung des 37-Jährigen praktisch ausschließt.

Radfahrerin stirbt bei Unfall mit Güterzug in Bayern

Eine Radfahrerin ist in Bayern bei einem Unfall mit einem Zug gestorben. Wie die Polizei in Rosenheim am Donnerstag mitteilte, wollte die Frau am Dienstagabend einen unbeschrankten Bahnübergang in Burgkirchen an der Alz überqueren, als sich ein Güterzug näherte. Trotz mehrerer akustischer Warnungen erfasste der Zug die Frau.

Nach Tod von Kind in Krankenhaus: Mutter scheitert vor Gericht mit Klage

Nach dem Tod eines siebenjährigen Jungen in einem Krankenhaus ist seine Mutter vor Gericht mit einer Klage auf Schadenersatz und Schmerzensgeld gescheitert. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf sah keine Erfolgsaussicht für eine Berufung der Mutter, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Schadenersatz- oder Schmerzensgeldansprüche bestehen demnach nicht. Der zuständige Senat wies ihren Antrag auf Prozesskostenhilfe für ein Berufungsverfahren damit zurück.

In zugeklebten Pappkartons: Mehr als 20 Katzen an Bremer Friedhof ausgesetzt

In Bremen sind an einem Friedhof rund zwei Dutzend Katzen ausgesetzt worden. Insgesamt 20 neugeborene Jungtiere und drei ausgewachsene Katzen seien in zwei zugeklebten Pappkartons zurückgelassen worden, teilte die Polizei in der Hansestadt am Donnerstag mit. Ein Zeuge hörte demnach "leises Miauen" aus den Behältnissen, es folgte ein Polizeieinsatz. Wer die Tiere am Friedhofseingang abgestellt hatte, war unklar. Ermittlungen liefen.

Textgröße ändern: