Deutsche Tageszeitung - Umfrage: Mehrheit der Berufstätigen ist im Urlaub für die Arbeit erreichbar

Umfrage: Mehrheit der Berufstätigen ist im Urlaub für die Arbeit erreichbar


Umfrage: Mehrheit der Berufstätigen ist im Urlaub für die Arbeit erreichbar
Umfrage: Mehrheit der Berufstätigen ist im Urlaub für die Arbeit erreichbar / Foto: © ANP/AFP

Nur ein knappes Drittel der Berufstätigen reagiert im Urlaub laut einer Umfrage nicht auf Arbeitsanfragen. 67 Prozent derjenigen, die einen Sommmerurlaub machen, bleiben auch in den Ferien dienstlich erreichbar, wie der Digitalverband Bitkom am Donnerstag mitteilte. Vor allem die Älteren zwischen 50 bis 64 bleiben mit 73 Prozent auch im Urlaub ansprechbar.

Textgröße ändern:

Unter den 16- bis 29-Jährigen geben laut Bitkom nur 57 Prozent an, in der Auszeit beruflich erreichbar zu sein. Von den erreichbaren Berufstätigen geben 57 Prozent an, ihre Kolleginnen und Kollegen erwarteten dies, 52 Prozent geben die Erwartung von Vorgesetzten als Grund dafür an, auch im Sommerurlaub auf Mails, Anrufe und andere Kontaktaufnahmen der Arbeit zu reagieren. 40 Prozent verwiesen auf die Erwartungen der Kundschaft.

Mit 87 Prozent bleibt die überwiegende Mehrheit der Selbständigen im Urlaub ansprechbar, wie Bitkom weiter mitteilte. Bei den Angestellten sind es aber auch 63 Prozent.

Für die Erhebung wurden dem Digitalverband zufolge 1006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Befragung ist demnach repräsentativ und fand im Zeitraum vom 28. April bis 25. Mai statt.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Urteil in Prozess um 15-fachen Mord an Patienten gegen Palliativarzt in Berlin

Vor dem Berliner Landgericht wird am Mittwoch (13.00 Uhr) das Urteil gegen einen wegen 15-fachen Mordes angeklagten Palliativmediziner erwartet. Der 41-Jährige soll zwischen September 2021 und Juli 2024 zwölf Frauen und drei Männer bei Hausbesuchen getötet und in einigen der Wohnungen Feuer gelegt haben, um seine Taten zu vertuschen. Die Staatsanwaltschaft fordert die Höchststrafe für den Mediziner - lebenslange Haft, die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld und die anschließende Anordnung der Sicherungsverwahrung. Zudem beantragte sie ein lebenslanges Berufsverbot.

Einsturz befürchtet: Instabiler New Yorker Wolkenkratzer löst Großalarm aus

In New York hat ein womöglich einsturzgefährdeter Wolkenkratzer einen Großalarm ausgelöst. Polizei und Rettungsdienste räumten am Dienstag im morgendlichen Berufsverkehr Straßen und Gebäude rund um das Hochhaus in der East 42nd Street. Zwei tragende Säulen in dem 37-stöckigen Turm hatten sich verformt, wie die Feuerwehr mitteilte. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani sprach von einer "äußerst ernsten Lage".

"Drohende Gefahr" und lange Präventivhaft: Karlsruhe prüft Bayerns Polizeigesetz

Bayerns neues Polizeigesetz ist seit seinem Inkrafttreten umstritten - nun wird es vom Bundesverfassungsgericht geprüft. In der Karlsruher Verhandlung am Dienstag ging es vor allem um die Schwelle der "drohenden Gefahr", bei der die Polizei eingreifen darf, und um den auf bis zu zwei Monate verlängerten Präventivgewahrsam. Verstöße gegen "eine Vielzahl von Grundrechten" wurden gerügt, wie Gerichtspräsident Stephan Harbarth sagte. (Az. 1 BvF 1/18 und 1 BvR 2271/18)

Hitzealarm in Südeuropa - Schwieriger Kampf gegen Waldbrände in Frankreich

Schwieriger Kampf gegen Waldbrände inmitten einer neuen Hitzewelle in Südeuropa: In den Pyrenäen und weiteren Gegenden Südfrankreichs hat die Feuerwehr am Dienstag weiter gegen schwere Feuer gekämpft. Trotz Fortschritten bekamen die Einsatzkräfte die Brände vorerst nicht unter Kontrolle. 12.000 Menschen mussten nach Behördenangaben die Region verlassen. In Spanien rief der Wetterdienst Aemet für mehrere Gegenden im Osten die höchste Hitze-Alarmstufe Rot aus.

Textgröße ändern: