Deutsche Tageszeitung - Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrände in Griechenland und in der Türkei

Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrände in Griechenland und in der Türkei


Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrände in Griechenland und in der Türkei
Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrände in Griechenland und in der Türkei / Foto: © AFP

Feuerwehrleute haben am Freitag weiter gegen Waldbrände in der türkischen Urlaubsregion Izmir, auf Kreta und nahe der griechischen Hauptstadt Athen gekämpft. Auf Kreta meldete die Feuerwehr Fortschritte: Der Brand auf der beliebten Urlaubsinsel sei eingedämmt, könne jedoch wieder aufflammen, sagte ein Feuerwehrsprecher. In Izmir brachte die Feuerwehr einen großen Waldbrand nahe dem Badeort Cesme unter Kontrolle, zwei weitere Feuer wüteten jedoch weiter. Nahe Athen brach ein neuer Waldbrand aus.

Textgröße ändern:

Feuerwehrleute kämpften die ganze Nacht hindurch gegen das Feuer in Cesme, wie der türkische Forstminister Ibrahim Yumakli berichtete. Während dieser Brand unter Kontrolle gebracht werden konnte, loderten zwei Brände in Buca südlich der Stadt Izmir und in Ödemis weiter östlich weiter. Durch das Feuer in Ödemis waren am Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen.

Nahe dem Ort Koropi östlich der griechischen Hauptstadt Athen brach am Freitag ein neues Feuer aus. Anwohner wurden per Handy-Nachricht aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. "Das Feuer hat die Vorgärten der Häuser erreicht", sagte Koropis Bürgermeister Dimitris Kiousis dem Fernsehsender ERT. Löschflugzeuge und -Hubschrauber waren im Einsatz gegen die von heftigem Wind angefachten Flammen.

Auf Kreta meldete die Feuerwehr Fortschritte im Kampf gegen die Flammen. Es gebe keine große Feuerfront mehr, sagte ein Sprecher; nun müsse ein Wiederaufflammen verhindert werden. Rund 230 Feuerwehrleute, 48 Löschfahrzeuge und sechs Hubschrauber waren weiter im Einsatz nahe des Küstenortes Iérapetra. Wegen des Feuers waren in der Nacht zum Donnerstag etwa 5000 Menschen in Sicherheit gebracht worden, darunter 3000 Touristen.

Einen Brand nahe des Hafens von Rafina rund 30 Kilometer östlich von Athen brachte die Feuerwehr am Donnerstagabend unter Kontrolle. Bürgermeister Dimitris Markou sagte dem Sender ERT, das Feuer habe mehrere Häuser und Fahrzeuge zerstört. 300 Menschen waren vor den Flammen in Sicherheit gebracht worden.

In Griechenland und der Türkei sind für die kommenden Tage hohe Temperaturen von bis zu 43 Grad Celsius und starker Wind vorhergesagt, die Waldbrandgefahr ist extrem hoch. Allein in dieser Woche wurden in der Türkei mehr als 620 Wald- und Buschbrände registriert.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Prozess in Schweden: Mann soll 120 Männern Sex mit seiner Frau verkauft haben

In Schweden beginnt am Freitag ein Prozess gegen einen Mann, der seine Frau dazu genötigt haben soll, gegen Geld Sex mit etwa 120 Männern zu haben. Die Anklage wirft dem 62-Jährigen schwere Zuhälterei, Vergewaltigung und Körperverletzung vor. Der Mann bestreitet die Anschuldigungen. Der Fall sorgte in Schweden für Entsetzen und wurde mit dem der Französin Gisèle Pelicot verglichen, deren Mann sie betäubt und fremden Männern zur Vergewaltigung angeboten hatte.

Attacke mit Pyrotechnik auf israelisches Restaurant in München

Bei einer vermutlich antisemitisch motivierten Attacke auf ein israelisches Restaurant in München ist in der Nacht zu Freitag Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro entstanden. Unbekannte Täter beschädigten die Schaufenster des in der Maxvorstadt gelegenen Restaurants und warfen pyrotechnische Gegenstände in das Restaurant, teilte die Münchner Polizei mit. Die Tatverdächtigen konnten unerkannt fliehen.

44-Jähriger in Nordrhein-Westfalen bei Unfall mit Pyrotechnik tödlich verletzt

Ein 44-jähriger Mann ist in Gladbeck in Nordrhein-Westfalen mutmaßlich durch Pyrotechnik tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte fanden den schwer verletzten Mann im Bereich einer ehemaligen Bahntrasse, wie die Staatsanwaltschaft Essen und die Polizei in Recklinghausen am Freitag mitteilten. Zuvor hatten Zeugen Explosionsgeräusche gehört und die Polizei alarmiert. Die Beamten gehen von einem Unglücksfall beim Umgang mit Pyrotechnik aus.

Mord an früherer Partnerin: Lebenslange Haft für 37-Jährigen in Leipzig

Wegen der Tötung seiner früheren Partnerin mit mehreren Messerstichen ist ein 37-Jähriger vom Landgericht Leipzig zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach den Angeklagten am Donnerstag unter anderem wegen Mordes schuldig, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Zudem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest, was eine mögliche vorzeitige Haftentlassung des 37-Jährigen praktisch ausschließt.

Textgröße ändern: