Deutsche Tageszeitung - Messerangriff vor Wohnhaus in Halle: 47-Jährige von Frau tödlich verletzt

Messerangriff vor Wohnhaus in Halle: 47-Jährige von Frau tödlich verletzt


Messerangriff vor Wohnhaus in Halle: 47-Jährige von Frau tödlich verletzt
Messerangriff vor Wohnhaus in Halle: 47-Jährige von Frau tödlich verletzt / Foto: © AFP/Archiv

Eine 47-Jährige ist vor einem Mehrfamilienhaus in Halle von einer Frau mit einem Messer tödlich verletzt worden. Die noch vor Ort gefasste 37-jährige Verdächtige habe "unter einem immensen Alkoholeinfluss" gestanden, teilte die Polizei in der Stadt in Sachen-Anhalt am Samstagabend mit.

Textgröße ändern:

Die genauen Hintergründe und Abläufe der Tat vom Samstagnachmittag waren den Angaben zufolge noch unklar. Ersten Erkenntnissen zufolge bedrohte die Verdächtige die ältere Frau auf der Straße vor dem Wohnhaus zunächst verbal und verletzte sie dann mit einem Messer lebensgefährlich. Das Opfer wurde reanimiert, starb später aber auf der Intensivstation eines Krankenhauses.

Ein Anwohner beobachtete das Geschehen auf alarmierte die Polizei, die die 37-Jährige noch am Tatort festnahm. Diese befand sich zunächst in Gewahrsam, die Staatsanwaltschaft beantragte bei Gericht einen Untersuchungshaftbefehl.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

"Rufschädigung": Stiftung verklagt britischen Prinzen Harry

Die einst von Prinz Harry mitgegründete Stiftung Sentebale für HIV-Infizierte in Afrika verklagt den jüngeren Sohn des britischen Königs wegen "Rufschädigung". Die Organisation Sentebale erklärte am Freitag, sie fordere unter anderem eine Entschädigung, nachdem eine "koordinierte Medienkampagne" im März 2025 "ihre Tätigkeit behindert und ihren Ruf geschädigt" habe. Als "Architekten" der Kampagne werden Prinz Harry und der britische Politikberater Mark Dyer genannt, der früher Treuhänder von Sentebale war.

Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Papst Leo XIV. haben vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zu Frieden in der Welt aufgerufen. "Angesichts der Brüche in der Welt ist der Einsatz für Frieden Pflicht und Anspruch", erklärte Macron am Freitag nach seiner ersten Privataudienz bei dem aus den USA stammenden Leo XIV. Der Papst verurteilte die "sinnlose und unmenschliche Gewalt" im Nahen Osten.

Epstein-Skandal: Weiter Rätselraten über Melania Trumps Auftritt

Nach den überraschenden Äußerungen von Melania Trump zum Epstein-Skandal herrscht Rätselraten über ihre Motive. US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag (Ortszeit) einer Reporterin des Senders MS NOW, er habe nichts von dem Auftritt seiner Ehefrau im Weißen Haus gewusst. Medien veröffentlichten derweil eine Email aus den Epstein-Akten, die Melania Trump zugeschrieben wird.

Pentagon und Vatikan weisen Bericht über "bittere Standpauke" für Papst-Gesandten zurück

Das Pentagon und der Vatikan haben einen US-Medienbericht zurückgewiesen, wonach der Gesandte des Heiligen Stuhls wegen kritischer Äußerungen von Papst Leo XIV. über die Anwendung militärischer Gewalt zu einer "bitteren Standpauke" einbestellt worden sei. Der Bericht des US-Nachrichtenportals The Free Press sei "stark übertrieben und verzerrt", erklärte das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag (Ortszeit) im Onlinedienst X. Das Treffen im Januar sei vielmehr "respektvoll und vernünftig" gewesen. Vatikan-Sprecher Matteo Bruni teilte in einer Erklärung mit, der Bericht "entspreche in keiner Weise der Wahrheit."

Textgröße ändern: