Deutsche Tageszeitung - Waldbrand am Vesuv in Italien: Wanderwege vorerst für Touristen gesperrt

Waldbrand am Vesuv in Italien: Wanderwege vorerst für Touristen gesperrt


Waldbrand am Vesuv in Italien: Wanderwege vorerst für Touristen gesperrt
Waldbrand am Vesuv in Italien: Wanderwege vorerst für Touristen gesperrt / Foto: © AFP

Ein Waldbrand an den Ausläufern des Vesuv im Süden Italiens hat die Feuerwehr in Atem gehalten. Nach Angaben der Feuerwehr waren am Wochenende an den Hängen des Vulkans südlich von Neapel zwölf Teams im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Aus Sicherheitsgründen wurden sämtliche Wanderwege im Vesuv-Nationalpark "bis auf Weiteres" für Touristen gesperrt.

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Die Einsatzkräfte in dem am Golf von Neapel gelegenen Nationalpark wurden nach Angaben der Behörden von sechs Löschflugzeugen unterstützt. Aus anderen Regionen wurde Verstärkung angefordert, zum Einsatz kamen außerdem Soldaten. Die Feuerwehr setzte zur Überwachung des Feuers Drohnen ein.

Nach Angaben des Leiters des Vesuv-Nationalparks, Raffaele de Luca, war ein Gebiet von 500 Hektar von dem Brand betroffen. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen zur Brandursache ein. Das Feuer war am Freitag ausgebrochen.

Über dem Vesuv stieg eine Rauchsäule auf, die bis nach Pompeji zu sehen war. Die berühmte Ausgrabungsstätte am Fuße des Vesuv blieb den Behörden zufolge jedoch weiter für Besucher geöffnet. Die Ausgrabungsstätte nahe Neapel gehört zu den beliebtesten Touristenzielen in Italien - nur das Kolosseum in Rom hat noch mehr Besucher.

Der Vesuv-Nationalpark wird jährlich von hunderttausenden Touristen besucht. Im Jahr 2024 machten sich rund 620.000 Menschen auf den Weg zum Vulkankrater.

Italien ächzt derzeit wie andere südeuropäische Urlaubsregionen unter einer Hitzewelle. Experten führen die zunehmenden Hitzewellen im Sommer auf die weltweite Erderwärmung infolge des menschengemachten Klimawandels zurück.

(W.Uljanov--DTZ)

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