Deutsche Tageszeitung - Verkohlte Leiche in ausgebranntem Auto an See in Bayern gefunden

Verkohlte Leiche in ausgebranntem Auto an See in Bayern gefunden


Verkohlte Leiche in ausgebranntem Auto an See in Bayern gefunden
Verkohlte Leiche in ausgebranntem Auto an See in Bayern gefunden / Foto: © AFP/Archiv

In Bayern ermittelt die Polizei nach dem Fund einer bis zur Unkenntlichkeit verkohlten Leiche in einem ausgebrannten Auto. Die Hintergründe des Geschehens an einem See bei Neunburg vorm Wald im Landkreis Schwandorf seien bisher weitgehend unklar, teilte die Polizei in Regensburg am Dienstag mit. Anwohner entdeckten das Autowrack demnach am Montagabend. Nur ein "Kampfgeschehen" werde nach aktuellem Stand ausgeschlossen.

Textgröße ändern:

Die Ermittler vermuteten, dass es sich bei dem Toten auf dem Fahrersitz um den 62-jährigen Halter des Autos handelte. Dieser hatte sich am Sonntag nach bisherigen Ermittlungen gemeinsam mit fünf anderen Männern am See getroffen und Alkohol getrunken. Laut Polizei blieb er dort gegen 19 Uhr allein zurück.

Was danach passierte und woran der noch nicht identifizierte Tote starb, wird nun ermittelt. Es sei "offen", ob ein Fremdverschulden vorliege, betonte die Polizei. Sie ging nach eigenen Angaben davon aus, dass Zeugen den Feuerschein und die Rauchsäule des brennenden Autos bemerkten. Diese sollten sich melden.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

"Rufschädigung": Stiftung verklagt britischen Prinzen Harry

Die einst von Prinz Harry mitgegründete Stiftung Sentebale für HIV-Infizierte in Afrika verklagt den jüngeren Sohn des britischen Königs wegen "Rufschädigung". Die Organisation Sentebale erklärte am Freitag, sie fordere unter anderem eine Entschädigung, nachdem eine "koordinierte Medienkampagne" im März 2025 "ihre Tätigkeit behindert und ihren Ruf geschädigt" habe. Als "Architekten" der Kampagne werden Prinz Harry und der britische Politikberater Mark Dyer genannt, der früher Treuhänder von Sentebale war.

Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Papst Leo XIV. haben vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zu Frieden in der Welt aufgerufen. "Angesichts der Brüche in der Welt ist der Einsatz für Frieden Pflicht und Anspruch", erklärte Macron am Freitag nach seiner ersten Privataudienz bei dem aus den USA stammenden Leo XIV. Der Papst verurteilte die "sinnlose und unmenschliche Gewalt" im Nahen Osten.

Epstein-Skandal: Weiter Rätselraten über Melania Trumps Auftritt

Nach den überraschenden Äußerungen von Melania Trump zum Epstein-Skandal herrscht Rätselraten über ihre Motive. US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag (Ortszeit) einer Reporterin des Senders MS NOW, er habe nichts von dem Auftritt seiner Ehefrau im Weißen Haus gewusst. Medien veröffentlichten derweil eine Email aus den Epstein-Akten, die Melania Trump zugeschrieben wird.

Pentagon und Vatikan weisen Bericht über "bittere Standpauke" für Papst-Gesandten zurück

Das Pentagon und der Vatikan haben einen US-Medienbericht zurückgewiesen, wonach der Gesandte des Heiligen Stuhls wegen kritischer Äußerungen von Papst Leo XIV. über die Anwendung militärischer Gewalt zu einer "bitteren Standpauke" einbestellt worden sei. Der Bericht des US-Nachrichtenportals The Free Press sei "stark übertrieben und verzerrt", erklärte das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag (Ortszeit) im Onlinedienst X. Das Treffen im Januar sei vielmehr "respektvoll und vernünftig" gewesen. Vatikan-Sprecher Matteo Bruni teilte in einer Erklärung mit, der Bericht "entspreche in keiner Weise der Wahrheit."

Textgröße ändern: