Deutsche Tageszeitung - Nach Brandanschlag vor WDR in Köln: Maus-Figur "gut erholt" zurückgekehrt

Nach Brandanschlag vor WDR in Köln: Maus-Figur "gut erholt" zurückgekehrt


Nach Brandanschlag vor WDR in Köln: Maus-Figur "gut erholt" zurückgekehrt
Nach Brandanschlag vor WDR in Köln: Maus-Figur "gut erholt" zurückgekehrt / Foto: © AFP

Die durch einen Brandanschlag beschädigte Maus-Figur vor dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Köln ist nach einer Reparatur an ihren angestammten Platz zurückgekehrt. Die Maus-Figur stehe seit Freitag "nach einem mehrwöchigen Kuraufenthalt" wieder "gut erholt und in neuem Glanz" vor dem WDR-Vierscheibenhaus, teilte der WDR mit. WDR-Intendantin Katrin Vernau zeigte sich "glücklich", dass die Maus nun wieder für Kinder "greifbar" sei.

Textgröße ändern:

Unbekannte hatten die 1,70 Meter große Fiberglasfigur Ende Juli in Brand gesetzt. Eine WDR-Mitarbeiterin des Empfangs entdeckte über die Überwachungskamera die Flammen und rief die Feuerwehr, die den Brand kurze Zeit später löschte.

Auf dem Boden neben der Maus-Figur fanden sich laut WDR Bröckchen von Styropor oder eines zerschnittenen Schwamms. Das Material wurde offenbar für den Brand genutzt. Laut Polizei sollen sich kurz vor dem Feuer mehrere Jugendliche in der Nähe der Statue aufgehalten haben.

Viele Maus-Fans hatten damals bereits erste Hilfe geleistet und Pflaster auf die Brandstellen am rechten Arm und im Gesicht geklebt. Auch über die sozialen Medien hätten die Maus viele liebe Genesungswünsche erreicht, hieß es vom WDR.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Sorgerechtsstreit als mutmaßliches Motiv: Sechs Tote bei Schusswaffenangriff in Stade

Nach dem Schusswaffenangriff mit sechs Toten in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade liegt das Motiv nach ersten Erkenntnissen der Ermittler in einem Sorgerechtsstreit. Bei dem kurz nach der Tat festgenommenen mutmaßlichen Schützen handle es sich um einen 45-jährigen Deutschen, dessen drei Monate alte Tochter mitsamt der 34-jährigen Kindsmutter in der Einrichtung untergebracht gewesen sei, sagte die Lüneburger Polizeipräsidentin Kathrin Schuol am Montag vor Journalisten in Stade. Die Getöteten waren demnach Mitarbeitende eines Jugendhilfeträgers und des Jugendamts.

Sechs Tote bei Schusswaffenangriff in Stade: Verdächtiger ist 45-Jähriger Deutscher

Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen zum Schusswaffenangriff in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade mit sechs Toten handelt es sich um einen 45-jährigen Deutschen. Der Mann aus dem Raum Hannover sei am Montag im Zusammenhang mit einer "Sorgerechtssache" in der Einrichtung gewesen, in der seine dreimonatige Tochter und die Kindsmutter untergebracht gewesen seien, sagte die Lüneburger Polizeipräsidentin Kathrin Schuol vor Journalisten in Stade.

Oberstes US-Gericht hält Missbrauchsurteil gegen Trump aufrecht

US-Präsident Donald Trump muss der Journalistin E. Jean Carroll fünf Millionen Dollar (rund 4,4 Millionen Euro) Entschädigung wegen sexuellen Missbrauchs und späterer Verleumdung zahlen. Trump scheiterte am Montag vor dem Obersten Gericht der USA mit dem Versuch, das Urteil aus unterer Instanz aufheben zu lassen. Der Supreme Court in Washington wies den Fall ohne Angabe von Gründen ab.

Polizei nennt Schusswaffenangriff mit sechs Toten in Stade "Familientragödie"

Bei dem Schusswaffenangriff in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade mit sechs Toten hat es sich nach Polizeiangaben um eine "erweiterte Familientragödie" gehandelt. Es gehe "nicht in Richtung Femizid oder auch politischer Hintergrund", sagte ein Polizeisprecher in Lüneburg am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Das Motiv für die Gewalttat liege vielmehr "im Umfeld der Jugendhilfeeinrichtung begründet".

Textgröße ändern: