Deutsche Tageszeitung - Sachsen: Kutscher rammt auf Flucht vor Polizeikontrolle Streifenwagen

Sachsen: Kutscher rammt auf Flucht vor Polizeikontrolle Streifenwagen


Sachsen: Kutscher rammt auf Flucht vor Polizeikontrolle Streifenwagen
Sachsen: Kutscher rammt auf Flucht vor Polizeikontrolle Streifenwagen / Foto: © AFP/Archiv

Ein Kutscher ist in Sachsen mit seinem Gefährt vor einer Polizeikontrolle geflohen und hat einen Streifenwagen gerammt, bevor er im Matsch stecken blieb. Am Ende brach das Pferd vor Erschöpfung zusammen und musste tierärztlich versorgt werden, wie die Polizei in Zwickau am Montag berichtete.

Textgröße ändern:

Verkehrspolizisten wollten am Sonntagabend die Kutsche in Reichenbach kontrollieren. Der Kutscher ignorierte demnach jedoch das Anhaltesignal und rammte den Streifenwagen mit seiner Kutsche. Anschließend fuhr er mit dem Gefährt über Feldwege, Felder und Wiesen, während die inzwischen verstärkten Polizeikräfte die Verfolgung aufnahmen.

Bei weiteren Versuchen, ihn zu stoppen, schlug der Kutscher mit der Peitsche nach einer Polizistin, verfehlte sie aber. Der 36-Jährige rammte erneut den Streifenwagen und fuhr anschließend auf einen Polizisten zu, der dem Gefährt mit einem Sprung zur Seite ausweichen konnte.

Schließlich durchbrach der Kutscher den Weidezaun einer Pferdekoppel, wo Pferd und Kutsche im Matsch stecken blieben. Als die Beamten dem Mann die Zügel aus der Hand nahmen und ihm Handfesseln anlegten, leistete er Widerstand. Die Polizisten nahmen bei dem 36-Jährigen Alkoholgeruch wahr und brachten ihn zur Blutentnahme in ein Krankenhaus.

Gegen den Mann laufen nun mehrere Anzeigen, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Gefährdung des Straßenverkehrs. Auf seiner Flucht verursachte der Kutscher außerdem einen Schaden von rund 7000 Euro.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Tödlicher Unfall auf Autobahn: Gestürzter Motorradfahrer von Lastwagen überrollt

Ein Motorradfahrer ist bei einem tödlichen Unfall auf der Autobahn 2 in Nordrhein-Westfalen von einem Auto gerammt und anschließend von einem Lastwagen überrollt worden. Wie die Polizei in Dortmund am Sonntag mitteilte, starb der 61-Jährige noch an der Unfallstelle. Der Unfall ereignete sich bereits am frühen Samstagmorgen zwischen Hamm und Bönen.

75-Jährige in Reihenhaus in München getötet - 23-Jähriger unter Tatverdacht

Eine 75-Jährige ist in ihrem Reihenhaus in München angriffen und tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen kurz nach der Tat am Samstagabend einen 23-jährigen Verdächtigen in der Nähe des Tatorts fest, wie die Polizei in der bayerischen Hauptstadt am Sonntag mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge standen der Verdächtige und die Tote in keiner Vorbeziehung. Warum sich der 23-Jährige mutmaßlich im Haus der Frau aufhielt, war demnach unklar.

Zwei Franzosen laufen in eineinhalb Jahren zu Fuß nach Shanghai

Zwei Franzosen sind in fast eineinhalb Jahren zu Fuß von ihrem Heimatland nach Shanghai gelaufen. Der 26-jährige Loïc Voisot und der 27-jährige Benjamin Humblot, die im September 2024 in ihrer Heimatstadt Annecy im Südosten Frankreichs aufgebrochen waren, erreichten am Samstag das Stadtzentrum der chinesischen Wirtschaftsmetropole.

Epstein-Kontakte: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französischen Ex-Minister Lang

Die für Finanzvergehen zuständige Generalstaatsanwaltschaft hat nach Bekanntwerden der häufigen Kontakte des früheren französischen Kulturministers Jack Lang zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Ermittlungen gegen Lang eröffnet. Ihm werde "schwerwiegender Steuerbetrug" zur Last gelegt, hieß es am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern: