Deutsche Tageszeitung - Zwei Franzosen laufen in eineinhalb Jahren zu Fuß nach Shanghai

Zwei Franzosen laufen in eineinhalb Jahren zu Fuß nach Shanghai


Zwei Franzosen laufen in eineinhalb Jahren zu Fuß nach Shanghai
Zwei Franzosen laufen in eineinhalb Jahren zu Fuß nach Shanghai / Foto: © AFP

Zwei Franzosen sind in fast eineinhalb Jahren zu Fuß von ihrem Heimatland nach Shanghai gelaufen. Der 26-jährige Loïc Voisot und der 27-jährige Benjamin Humblot, die im September 2024 in ihrer Heimatstadt Annecy im Südosten Frankreichs aufgebrochen waren, erreichten am Samstag das Stadtzentrum der chinesischen Wirtschaftsmetropole.

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"Wir können es kaum glauben, dass es wahr ist, dass wir das alles zu Fuß geschafft haben, dass wir endlich da sind", sagte Voisot der Nachrichtenagentur AFP.

Mit der Aktion wollten sich die beiden Freunde den Traum einer Reise nach China erfüllen, aber ohne zu fliegen und damit dem Klima zu schaden. Sie wanderten rund 12.850 Kilometer und durchquerten 16 Länder. Insgesamt waren sie 518 Tage unterwegs. Jeden Tag gingen sie rund 45 Kilometer zu Fuß, abgesehen von einer kurzen Wegstrecke in Russland, die sie aus Sicherheits- und praktischen Gründen mit dem Bus zurücklegten.

Am Ziel, der berühmten Uferpromenade The Bund in Shanghai, wurden Voisot und Humblot von begeisterten Fans im Empfang genommen, die ihr Abenteuer in Onlinenetzwerken verfolgt hatten. Als die beiden Franzosen ihre Wanderung offiziell für beendet erklärten, brachen die Fans in Jubel aus.

"Wir sind vor allem stolz darauf, dass wir es gewagt haben", sagte Voisot. "Wir waren uns nicht sicher, ob wir es schaffen würden, aber wir wollten es versuchen."

Auf die Idee waren die beiden Schulfreunde eines Abends in Paris gekommen: Sie fragten sich, was sie tun würden, "wenn wir tun könnten, was immer wir wollen". Beide waren sich schnell einig, dass sie nach China wollten. "Dann hatten wir die etwas verrückte Idee, zu Fuß zu gehen", berichtete Humblot. "Wir versuchen, nicht mit dem Flugzeug zu reisen. Das ist uns ganz gut gelungen." Finanziert haben sie ihr Abenteuer über Crowdfunding und Sponsoren.

(G.Khurtin--DTZ)

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