Deutsche Tageszeitung - Verkehrssünder fahren Audi sowie Tesla und Porsche - wenig Punkte bei Honda-Fahrern

Verkehrssünder fahren Audi sowie Tesla und Porsche - wenig Punkte bei Honda-Fahrern


Verkehrssünder fahren Audi sowie Tesla und Porsche - wenig Punkte bei Honda-Fahrern
Verkehrssünder fahren Audi sowie Tesla und Porsche - wenig Punkte bei Honda-Fahrern / Foto: © AFP/Archiv

Verkehrssünder fahren häufig Audi, Porsche oder Tesla - Honda-Fahrer haben dagegen ein eher sauberes Konto in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Laut einer am Mittwoch vom Vergleichsportal Verivox in Heidelberg veröffentlichten Auswertung des Punkteregisters steht der Audi A5 bei den Automodellen vorn. A5-Fahrer haben demnach 87 Prozent mehr Einträge in Flensburg als Fahrer anderer Modelle. Auch im Audi A6 mit 81 Prozent über dem Durchschnitt und im Volvo XC60 mit 73 Prozent werden demnach besonders häufig Punkte gesammelt.

Textgröße ändern:

Bei den Automarken steht demnach Porsche mit 65 Prozent mehr Punkten als der Durchschnitt vorn, gefolgt von Tesla mit 37 Prozent über dem Durchschnitt. Am anderen Ende der Skala stehe Honda. Die Fahrer der japanischen Automarke haben laut Verivox um 28 Prozent seltener Punkte in Flensburg als der Durchschnitt aller Versicherten.

Nach Regionen unterschieden gibt es in Nordrhein-Westfalen die meisten Verkehrssünder, Fahrer aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland haben zu 15 Prozent häufiger Einträge in Flensburg als der Durchschnitt. Nur Sachsen mit zehn Prozent, Niedersachsen mit drei Prozent und Baden-Württemberg mit einem Prozent liegen ebenfalls über dem Durchschnitt.

Im Stadtstaat Berlin mit 27 Prozent unter dem Durchschnitt gibt es statistisch die wenigsten Verkehrssünder. Bei den Städten liegt Köln vorn, wo Autofahrer 58 Prozent häufiger Einträge haben als im Durchschnitt. Am anderen Ende der Skala steht Bremen, bei dessen Autofahrern der Punkteanteil um 32 Prozent unter dem Durchschnitt liegt.

Das Vergleichsportal wertete nach eigenen Angaben auf Grundlage von abgeschlossenen Versicherungsverträgen die Angaben zu bestehenden Punkten in Flensburg anonymisiert aus.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

In Brüssel wird am Freitag das Urteil gegen den in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara erwartet (ab 09.00 Uhr). Ferrara wird in diesem Fall konkret vorgeworfen, zusammen mit mehreren Komplizen einen Raubüberfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben. Die belgische Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft. Der 53-Jährige ist zusammen mit neun weiteren Verdächtigen angeklagt.

Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei einem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach Angaben chinesischer Staatsmedien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Sender CCTV vom Freitag wurden weitere 46 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Rettungsarbeiten dauerten an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei dem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden weitere 32 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein. Die Rettungsarbeiten dauerten demnach an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich

Mit Demonstrationsverboten und der Einschränkung geplanter Proteste am Samstag will Frankreich Ausschreitungen wie am vergangenen Wochenende verhindern. Oberstes Ziel sei eine "Rückkehr zur Ruhe", sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag. Er kündigte neue Ausgangssperren an; zudem dürften nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen stattfinden, sagte er. Die Gelbwesten-Bewegung, die zu den Organisatoren der Proteste zählt, kündigte ihren Widerstand an. In Paris bleiben der Louvre und andere Museen am Samstag geschlossen.

Textgröße ändern: