Deutsche Tageszeitung - Berlin: Bande soll mit Betrug bei Jobcoaching 900.000 Euro Schaden verursacht haben

Berlin: Bande soll mit Betrug bei Jobcoaching 900.000 Euro Schaden verursacht haben


Berlin: Bande soll mit Betrug bei Jobcoaching 900.000 Euro Schaden verursacht haben
Berlin: Bande soll mit Betrug bei Jobcoaching 900.000 Euro Schaden verursacht haben / Foto: © AFP/Archiv

Durch betrügerische Abrechnungen von Jobcoachings soll eine Bande in Berlin einen Schaden von fast 900.000 Euro bei Jobcentern und Arbeitsagenturen verursacht haben. Den elf Männern und vier Frauen wird vorgeworfen, Einzelcoachingmaßnahmen abgerechnet zu haben, die gar nicht oder nur teilweise erbracht wurden, wie Polizei und Berliner Staatsanwaltschaft am Dienstag gemeinsam mitteilten.

Textgröße ändern:

Arbeitslose können sich bei der Suche nach einer Stelle von einem zugelassenen und zertifizierten Träger coachen lassen. Jobcenter und Arbeitsagenturen geben dazu Gutscheine aus. Dieses System soll die Bande rund um einen 42-jährigen Hauptverdächtigen ausgenutzt und zahlreiche Maßnahmen von Mai 2021 und bis mindestens Juli 2023 bewusst unzutreffend abgerechnet haben.

Im Zuge der Ermittlungen fanden am Dienstagmorgen 25 Durchsuchungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt statt. Dabei handelte es sich um die Wohnanschriften der Beschuldigten, Unternehmenssitze und die Anschrift einer Zeugin. Der Hauptverdächtige wurde auf Grundlage eines vorliegenden Haftbefehls im Berliner Stadtteil Lichterfelde festgenommen. Er sollte noch am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Bei den Durchsuchungen wurden laut Ermittlern auch fünf Vermögensarreste vollzogen. Zudem wurden Datenträger und Geschäftsunterlagen beschlagnahmt.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Suche nach Erdbeben-Überlebenden in Venezuela: Vater und Sohn gerettet

Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela suchen Rettungsmannschaften in einem Wettlauf mit der Zeit in den Trümmern eingestürzter Gebäude weiter nach Überlebenden. Der Präsident der venezolanischen Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, bezifferte die Zahl der Toten am Sonntag auf 1450, tausende Menschen wurden verletzt. Doch es gab auch Lichtblicke: Ein Vater und sein Sohn wurden am Sonntag in Caraballeda lebend aus den Trümmern geborgen.

Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Tandemsprung absolvieren

Sie wollten nur einen Tandem-Fallschirmsprung absolvieren: Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im Osten Frankreichs sind alle zehn Passagiere sowie der Pilot ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich nach Angaben des örtlichen Präfekten am Sonntag in der Nähe von Nancy. Nach Angaben der französischen Flugsicherheitsbehörde BEA handelt sich um eines der folgenschwersten Unglücke mit einem Kleinflugzeug in Frankreich. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Baby aus Krankenhaus in NRW entführt: Polizei nimmt 18-Jährige fest

Nach der zwischenzeitlichen Entführung eines Neugeborenen aus einem Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei eine 18-jährige Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft Hagen und die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis am Sonntagabend mitteilten, wurde die Lüdenscheiderin am Nachmittag nach einer Reihe von Hinweisen gefasst. Das sieben Tage alte Baby war am Samstag nach knapp einer Stunde in einem Parkhaus entdeckt und in die Klinik in Lüdenscheid zurückgebracht worden.

Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Fallschirmsprung absolvieren

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges mit Teilnehmern eines Fallschirmspringkurses an Bord sind im Osten Frankreichs alle elf Insassen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich nach Angaben des örtlichen Präfekten am Sonntag in der Nähe von Nancy - zehn Passagiere und der Pilot starben dabei. Es handelt sich um eines der folgenschwersten Unglücke mit einem Kleinflugzeug in Frankreich.

Textgröße ändern: