Deutsche Tageszeitung - "Wie blöd kann man sein?": Lottomillionär aus Hessen findet Tippschein nach Monaten

"Wie blöd kann man sein?": Lottomillionär aus Hessen findet Tippschein nach Monaten


"Wie blöd kann man sein?": Lottomillionär aus Hessen findet Tippschein nach Monaten
"Wie blöd kann man sein?": Lottomillionär aus Hessen findet Tippschein nach Monaten / Foto: © AFP/Archiv

Ein Lottomillionär aus Hessen hat seinen Tippschein zufällig nach einem halben Jahr in einer Jacke entdeckt und streicht nun 15,3 Millionen Euro ein. Bereits seit Monaten suchte die Lotteriegesellschaft unter anderem mit Plakaten in den Verkaufsstellen nach dem anonymen Gewinner, wie die Lotto Hessen GmbH am Montag in Wiesbaden berichtete.

Textgröße ändern:

Dass er selbst mit sechs Richtigen samt Superzahl den 6aus49-Jackpot geknackt hatte, kam dem Familienvater aus dem Rhein-Main-Gebiet nicht in den Sinn. Von der Suche nach dem Gewinner, "hatte ich damals sogar im Radio gehört und mir noch gedacht, wie blöd kann man eigentlich sein, das nicht abzuholen?", zitierte die Lottogesellschaft den frischgebackenen Multimillionär. "Da wäre mir nie in den Sinn gekommen, dass ich der Gesuchte sein könnte."

Seine Spielerquittung hatte er im März in die Tasche einer Übergangsjacke gesteckt und über Monate in der heimischen Garderobe vergessen. Dort fand er den Schein in der vergangenen Woche und bemerkte erst da seinen Volltreffer. Gefragt nach seinen Plänen mit dem Millionengewinn nannte er spontan eine neue Wohnzimmercouch, darüber hinaus wollen er und seine Frau von dem Geld vor allem für die Kinder vorsorgen.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Zwei Franzosen laufen in eineinhalb Jahren zu Fuß nach Shanghai

Zwei Franzosen sind in fast eineinhalb Jahren zu Fuß von ihrem Heimatland nach Shanghai gelaufen. Der 26-jährige Loïc Voisot und der 27-jährige Benjamin Humblot, die im September 2024 in ihrer Heimatstadt Annecy im Südosten Frankreichs aufgebrochen waren, erreichten am Samstag das Stadtzentrum der chinesischen Wirtschaftsmetropole.

Epstein-Kontakte: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französischen Ex-Minister Lang

Die für Finanzvergehen zuständige Generalstaatsanwaltschaft hat nach Bekanntwerden der häufigen Kontakte des früheren französischen Kulturministers Jack Lang zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Ermittlungen gegen Lang eröffnet. Ihm werde "schwerwiegender Steuerbetrug" zur Last gelegt, hieß es am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Mehr als 30 Tote und über 160 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind dutzende Menschen getötet worden. Nach Angaben aus Polizeikreisen wurden bei dem Anschlag am Freitag mindestens 31 Menschen getötet, mehr als 160 weitere Menschen wurden verletzt. Dutzende Verletzte wurden ins größte Krankenhaus Islamabads eingeliefert, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Zahl der Todesopfer dürfte noch steigen.

Abgetrennte Hände auf A45: Lebensgefährte von getöteter Frau in Untersuchungshaft

Im Fall der auf einer Autobahn in Nordrhein-Westfalen gefundenen abgetrennten Hände einer getöteten 32-Jährigen ist der verdächtige Lebensgefährte in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen den 41-Jährigen besteht der dringende Verdacht des Totschlags, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bonn am Freitag mitteilten. Zuvor war der Mann aus Äthiopien ausgeliefert worden.

Textgröße ändern: