Deutsche Tageszeitung - Sturmflut über Teilen Norddeutschlands: Störungen im Fährverkehr

Sturmflut über Teilen Norddeutschlands: Störungen im Fährverkehr


Sturmflut über Teilen Norddeutschlands: Störungen im Fährverkehr
Sturmflut über Teilen Norddeutschlands: Störungen im Fährverkehr / Foto: © AFP/Archiv

Ein Sturm ist über Teile Norddeutschlands hinweggezogen und hat für Störungen im Fährverkehr gesorgt. Die Fährverbindung zwischen Rostock in Mecklenburg-Vorpommern und Gedser in Dänemark wurde nach Angaben des Betreibers Scandlines am Sonntag komplett gestrichen. Auch an der Nordsee, zwischen Dagebüll in Schleswig-Holstein und den Nordseeinseln Amrum und Föhr fielen einige Fähren aus oder die Zeiten verschoben sich.

Textgröße ändern:

Der Fährbetrieb zu den Halligen wurde ebenfalls vorübergehend eingestellt. Die Fähre nach Sylt fuhr unregelmäßig. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hatte zuvor vor einer Sturmflutgefahr an der Nordseeküste gewarnt. Das Hochwasser an der Nordseeküste sowie in Bremen und Hamburg könnte bis zu zwei Meter über Normalwert steigen, erklärte die Behörde.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für Sonntag an der Nordsee sowie auf Fehmarn stürmische Böen und Sturmböen bis zu 85 Stundenkilometer, vereinzelt auch schwere Sturmböen bis 100 Stundenkilometer vorausgesagt. In der Gemeinde Harlesiel wurde vorsorglich der gesamte Strand- und Campingplatzbereich geräumt. Am Ende sei die Lage "nicht so schlimm" gewesen, schrieb die Gemeinde am Sonntag in den sozialen Medien.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

"Rufschädigung": Stiftung verklagt britischen Prinzen Harry

Die einst von Prinz Harry mitgegründete Stiftung Sentebale für HIV-Infizierte in Afrika verklagt den jüngeren Sohn des britischen Königs wegen "Rufschädigung". Die Organisation Sentebale erklärte am Freitag, sie fordere unter anderem eine Entschädigung, nachdem eine "koordinierte Medienkampagne" im März 2025 "ihre Tätigkeit behindert und ihren Ruf geschädigt" habe. Als "Architekten" der Kampagne werden Prinz Harry und der britische Politikberater Mark Dyer genannt, der früher Treuhänder von Sentebale war.

Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Papst Leo XIV. haben vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zu Frieden in der Welt aufgerufen. "Angesichts der Brüche in der Welt ist der Einsatz für Frieden Pflicht und Anspruch", erklärte Macron am Freitag nach seiner ersten Privataudienz bei dem aus den USA stammenden Leo XIV. Der Papst verurteilte die "sinnlose und unmenschliche Gewalt" im Nahen Osten.

Epstein-Skandal: Weiter Rätselraten über Melania Trumps Auftritt

Nach den überraschenden Äußerungen von Melania Trump zum Epstein-Skandal herrscht Rätselraten über ihre Motive. US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag (Ortszeit) einer Reporterin des Senders MS NOW, er habe nichts von dem Auftritt seiner Ehefrau im Weißen Haus gewusst. Medien veröffentlichten derweil eine Email aus den Epstein-Akten, die Melania Trump zugeschrieben wird.

Pentagon und Vatikan weisen Bericht über "bittere Standpauke" für Papst-Gesandten zurück

Das Pentagon und der Vatikan haben einen US-Medienbericht zurückgewiesen, wonach der Gesandte des Heiligen Stuhls wegen kritischer Äußerungen von Papst Leo XIV. über die Anwendung militärischer Gewalt zu einer "bitteren Standpauke" einbestellt worden sei. Der Bericht des US-Nachrichtenportals The Free Press sei "stark übertrieben und verzerrt", erklärte das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag (Ortszeit) im Onlinedienst X. Das Treffen im Januar sei vielmehr "respektvoll und vernünftig" gewesen. Vatikan-Sprecher Matteo Bruni teilte in einer Erklärung mit, der Bericht "entspreche in keiner Weise der Wahrheit."

Textgröße ändern: