Deutsche Tageszeitung - Viersitzer mit über 1000 PS: Ferrari enthüllt Details zu erstem E-Auto "Elettrica"

Viersitzer mit über 1000 PS: Ferrari enthüllt Details zu erstem E-Auto "Elettrica"


Viersitzer mit über 1000 PS: Ferrari enthüllt Details zu erstem E-Auto "Elettrica"
Viersitzer mit über 1000 PS: Ferrari enthüllt Details zu erstem E-Auto "Elettrica" / Foto: © AFP

Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari hat sein erstes vollelektrisches Modell vorgestellt, das im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll. Der Viersitzer "Elettrica" soll mehr als 1000 PS und eine Reichweite von 530 Kilometern haben, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der E-Ferrari richte sich vor allem an wohlhabende Kunden, die "nur elektrische Autos fahren und das Ferrari-Erlebnis haben wollen", sagte Ferrari-Chef Benedetto Vigna bei der Präsentation vor Investoren und Medien am Mittwochabend im Werk in Matanello.

Textgröße ändern:

Gleichwohl betonte er, dass Ferrari vorerst nicht vorhabe, komplett auf E-Autos umzusteigen. Bei "Elettrica" handele es sich um eine "Ergänzung der Produktpalette, nicht um eine Umstellung", sagte Vigna.

Der E-Ferrari kommt mit sehr niedriger Sitzposition, einem Fahrgestell aus recyceltem Aluminium und einem großen Motor an jedem der vier Räder daher. "Elettrica" soll binnen 2,5 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer beschleunigen können - die maximale Geschwindigkeit beträgt 310 Stundenkilometer. Die endgültige Version soll Anfang 2026 präsentiert werden. Ferrari machte keine Angaben zu einem Kaufpreis des neuen Modells.

Fast der Hälfte aller verkauften Ferraris sind bereits Hybrid-Modelle. Anders als die Autobauer Porsche, Lamborghini, Lotus und Rimac hat das italienische Unternehmen bisher aber noch keinen vollelektrischen Wagen im Angebot.

Die meisten technischen Innovationen für das neue Modell wurden intern entwickelt, darunter auch die integrierte Batterie. "Wenn wir dieses Fachwissen im Haus behalten, bleiben wir wettbewerbsfähig", sagte Produktchef Gianmaria Fulgenzi.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Verheerende Sturzflut: Mehr als 1300 Menschen in Nepal und Tibet vermisst

Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya wird in Nepal und Tibet nach mehr als 1300 Vermissten gesucht: Die Katastrophe, die nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS wohl durch einen Gletscherabbruch am Mittwoch ausgelöst worden war, zerstörte ganze Ortschaften. Bis Donnerstag wurden auf beiden Seiten der Grenze insgesamt 165 Tote geborgen. Unter den Vermissten sind nach offiziellen Angaben hunderte ausländische Touristen.

Nepals Katastrophenschutzbehörde meldet nach Sturzflut 823 Vermisste

Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und dem Autonomen Gebiet Tibet in China werden in Nepal nach Behördenangaben noch 823 Menschen vermisst. Darunter seien mindestens 579 Touristen aus dem In- und Ausland, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Donnerstag mit. Bisher wurden auf beiden Seiten der Grenze insgesamt 165 Tote geborgen. In Tibet werden nach chinesischen Angaben bisher noch 558 Menschen vermisst.

US-Erdbebenwarte: Verheerende Sturzflut in Nepal durch Gletscherabbruch ausgelöst

Die verheerende Sturzflut in Nepal ist nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS von einem Gletscherabbruch ausgelöst worden. Die USGS, die zunächst ein Erdbeben als Ursache für das Unglück vermutet hatte, erklärte am Donnerstag, die gemessene seismische Aktivität sei auf die abgehende Eis- und Gerölllawine zurückzuführen gewesen.

Verheerende Sturzflut: Mindestens 160 Tote und hunderte Vermisste in Nepal und Tibet

Verheerende Sturzflut in Nepal: Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen sind in dem Himalaya-Staat am Mittwoch mindestens 157 Menschen ums Leben gekommen. Zusammen mit von den chinesischen Behörden gemeldeten drei Toten im an Nepal angrenzenden Tibet starben mindestens 160 Menschen infolge der Katastrophe. Mehrere hundert Menschen wurden noch vermisst, darunter zahlreiche Ausländer.

Textgröße ändern: