Deutsche Tageszeitung - 61-jähriger Bayer verliert durch Liebesbetrug 150.000 Euro - Frau festgenommen

61-jähriger Bayer verliert durch Liebesbetrug 150.000 Euro - Frau festgenommen


61-jähriger Bayer verliert durch Liebesbetrug 150.000 Euro - Frau festgenommen
61-jähriger Bayer verliert durch Liebesbetrug 150.000 Euro - Frau festgenommen / Foto: © AFP/Archiv

Ein 61-Jähriger ist in Bayern durch einen sogenannten Liebesbetrug um mehr als 150.000 Euro gebracht worden. Der Mann aus dem Landkreis Kelheim war im Sommer von einer ihm unbekannten Frau per Kurznachricht angeschrieben worden, wie die Polizei am Montag in Kelheim mitteilte. Nach anfänglichem Chatverkehr kam es auch zu persönlichen Treffen.

Textgröße ändern:

Schließlich bat die 50-Jährige den Mann um Geld für eine angebliche Operation und die Begleichung von Schulden. Der Mann kam den Bitten nach und übergab immer wieder Geld, insgesamt über 150.000 Euro. Schließlich schöpfte er Verdacht und erstattete Anzeige. Bei einer weiteren Verabredung zur Geldübergabe am vergangenen Donnerstag nahm die Polizei die Frau mit tschechischer Staatsbürgerschaft und ihren 18-jährigen Sohn fest.

Während der Sohn kurze Zeit später wieder aus dem Gewahrsam entlassen wurde, erließ das Amtsgericht Regensburg Haftbefehl gegen die Mutter. Sie wurde am Freitag in eine bayerische Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Urteil: Gastronomin mus 600.000 Euro an Coronahilfen zurückzahlen

Eine Unternehmerin aus Hessen muss wegen zu hoher Einnahmen in der Pandemie einem Urteil zufolge rund 600.000 Euro an staatlichen Corona-Notfallhilfen zurückzahlen. Das entschied das Verwaltungsgericht Gießen nach Angaben vom Donnerstag in einem von der Gastronomin angestrengten Klageverfahren gegen das Regierungspräsidium Gießen. Eine "Überkompensation" durch staatliche Hilfsgelder sei nicht vorgesehen. (Az.: 4 K 4209/24.GI)

Citibank schickt Mitarbeiter in Paris und Frankfurt ins Homeoffice

Nach einem vereitelten Anschlag gegen die Pariser Filiale der Bank of America hat die Citibank ihre Beschäftigten in Paris und Frankfurt ins Homeoffice geschickt. "Die Sicherheit unserer Angestellten ist vorrangig", sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Die Beschäftigten arbeiteten "als Vorsichtsmaßnahme" von zuhause aus, fügte sie hinzu.

Kraftstoff ausgegangen: Autofahrer wird auf A7 von Lkw erfasst und stirbt

Ein Autofahrer, der seinen wegen Spritmangels liegen gebliebenen Wagen von der Autobahn schieben wollte, ist in Schleswig-Holstein von einem Lastwagen erfasst worden und ums Leben gekommen. Das Unglück passierte nach Polizeiangaben in der Nacht zum Donnerstag auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Großenaspe und Bad Bramstedt.

EKD-Ratsvorsitzende sieht in Osterbotschaft Hoffnung in Zeiten von Krieg

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Kirsten Fehrs, hat angesichts der Verunsicherung der Menschen durch Krisen und Kriege die Osterbotschaft als "elementare Quelle von Hoffnung und Halt" bezeichnet. Fehrs erklärte am Donnerstag, "die Osterbotschaft der Auferstehung Jesu Christi ist eine der machtvollsten Hoffnungsgeschichten, die wir kennen".

Textgröße ändern: