Deutsche Tageszeitung - Riesiges Arsenal in Remscheid: Beschuldigter offenbart weiteres Waffenversteck

Riesiges Arsenal in Remscheid: Beschuldigter offenbart weiteres Waffenversteck


Riesiges Arsenal in Remscheid: Beschuldigter offenbart weiteres Waffenversteck
Riesiges Arsenal in Remscheid: Beschuldigter offenbart weiteres Waffenversteck / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Fund eines großen Arsenals mit Kriegswaffen in einem Haus in Remscheid hat der Hauptbeschuldigte ein weiteres Waffenversteck offenbart. In einem verborgenen Raum konnten weitere 29 Maschinengewehre und drei Panzerbüchsen beschlagnahmt werden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Wuppertal am Montag mitteilten. Der Raum befand sich den Angaben zufolge im Keller desselben Hauses hinter einer Vitrine.

Textgröße ändern:

Ob die beschlagnahmten Waffen schussfähig sind, stand zunächst noch nicht fest. Die umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen dauerten an. Panzerbüchsen sind Langwaffen, die einfache Panzerungen durchschlagen können.

Vor rund einer Woche hatten die Ermittler ein großes Waffenarsenal mit zahlreichen Kriegswaffen in einem Keller in dem Haus in Remscheid ausgehoben. Größtenteils handelte es sich um Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg.

Zahlreiche Waffen wurden beschlagnahmt - darunter Sturmgewehre, Maschinenpistolen und Handgranaten. In den folgenden Tagen stießen die Ermittler in dem Keller auf zwei versteckte Räume, in denen weitere Waffen lagerten.

Drei mutmaßliche Waffenhändler im Alter von 34 bis 59 Jahren wurden festgenommen. Sie sollen international mit den Waffen gehandelt haben. Die Ermittler sprachen von einem der größten Waffenfunde in Nordrhein-Westfalen.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Plünderungen nach Erdbeben in Venezuela

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela Jahren ist es in der betroffenen Küstenregion zu Plünderungen von Geschäften gekommen. Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten am Donnerstag in Catia la Mar nördlich der Hauptstadt Caracas, wie eine Gruppe Menschen ein ausgebranntes Lebensmittelgeschäft mit Taschen voller Waren verließ.

Bundestag wählt Juristen Hennemann zum neuen Bundesdatenschutzbeauftragten

Der Bundestag hat den Freiburger Rechtswissenschaftler Moritz Hennemann zum neuen Bundesbeauftragten für Datenschutz gewählt. Hennemann erhielt am Donnerstag klar die notwendige Kanzlermehrheit, also die Stimmen von mehr als der Hälfte der Mitglieder des Bundestags. Gegenkandidaten gab es nicht. Der 41-Jährige soll zum 1. Oktober sein Amt antreten und wäre dann für fünf Jahre Deutschlands oberster Datenschützer.

600 Ferkel ohne Wasser: Autobahnpolizei stoppt Tiertransport bei Hitze in Bayern

Die Autobahnpolizei hat auf der A8 in Bayern einen Tiertransport mit 600 Ferkeln gestoppt. Die Wassertränken der Tiere waren in der Hitze schon leer, wie die Polizei in Augsburg am Donnerstag mitteilte. Die Beamten wiesen den Fahrer demnach an, den Transporter an einem schattigen Platz abzustellen, und riefen die Feuerwehr.

Oberstes US-Gericht entscheidet zugunsten von Bayer im Glyphosat-Streit

Im jahrelangen Streit um gesundheitliche Folgen des Pflanzenschutzmittels Glyphosat hat der Oberste Gerichtshof der USA zugunsten des Bayer-Konzerns aus Leverkusen entschieden. Bundesweite Warnhinweise in den USA hätten Vorrang vor solchen der Bundesstaaten, hieß es in dem am Donnerstag in Washington veröffentlichten Urteil. Bayer begrüßte die Entscheidung und erklärte, dadurch dürften "aktuelle Klagen abgewiesen und mögliche künftige Klagen verhindert werden – soweit sie auf angeblich fehlenden Warnhinweisen beruhen".

Textgröße ändern: