Deutsche Tageszeitung - Zahl der Toten bei Absturz von Frachtflugzeug in den USA auf zwölf gestiegen

Zahl der Toten bei Absturz von Frachtflugzeug in den USA auf zwölf gestiegen


Zahl der Toten bei Absturz von Frachtflugzeug in den USA auf zwölf gestiegen
Zahl der Toten bei Absturz von Frachtflugzeug in den USA auf zwölf gestiegen / Foto: © AFP

Die Zahl der Toten durch den Absturz eines Frachtflugzeugs im US-Bundesstaat Kentucky ist auf zwölf gestiegen. Es gebe weiter mehrere Vermisste, erklärte der örtliche Gouverneur Andy Beshear am Mittwoch (Ortszeit) im Onlinedienst X. Zuvor war die Zahl der Toten mit elf angegeben worden.

Textgröße ändern:

Eine Maschine des Logistikunternehmens UPS, die auf dem Weg nach Hawaii war, war nach Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA am Dienstagnachmittag kurz nach dem Start nahe des internationalen Flughafens Louisville verunglückt. Nach Angaben von UPS waren drei Besatzungsmitglieder an Bord.

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB entsandte Teams nach Louisville, um den Vorfall zu untersuchen. NTSB-Vertreter Todd Inman sagte Reportern, dass die Ermittler Aufnahmen der Überwachungskameras des Flughafens ausgewertet hätten. Diese zeigten, wie sich das linke Triebwerk während des Startes vom Flügel löse. Der Flugdatenschreiber und der Cockpit-Sprachrekorder seien identifiziert und zur Analyse nach Washington geschickt worden.

Das Unglück in Louisville ereignete sich inmitten des längsten Shutdowns in der US-Geschichte. Wegen der seit einem Monat anhaltenden Haushaltssperre hatte Verkehrsminister Sean Duffy kurz vor dem Unglück vor möglichen Luftraumsperrungen gewarnt, da Mittel zur Bezahlung der Fluglotsen fehlen. Ab Freitag würden die geplanten Flugkapazitäten "an 40 Flughäfen des Landes um zehn Prozent gekürzt", kündigte Duffy zudem am Mittwoch an.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Zwei Menschen bei Messerangriff in Solingen lebensgefährlich verletzt

Bei einem Messerangriff im nordrhein-westfälischen Solingen sind zwei Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Ein 46-Jähriger habe bei einem Streit auf offener Straße auf einen 48-Jährigen eingestochen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Wuppertal am Mittwochabend mit. Ein 52-Jähriger, der bei dem Streit habe schlichten wollen, sei ebenfalls von dem 46-Jährigen mit dem Messer attackiert worden. Die beiden lebensgefährlich verletzten Männer seien ins Krankenhaus gebracht und operiert worden.

Streik im Westjordanland: Palästinenser protestieren gegen Israels Todesstrafe-Gesetz

Im Westjordanland haben am Mittwoch zahlreiche Menschen gegen die vom israelischen Parlament beschlossene Einführung der Todesstrafe für wegen Terrorismusvorwürfen verurteilte Palästinenser protestiert. Viele Geschäfte und öffentliche Einrichtungen in dem Palästinensergebiet blieben am Mittwoch geschlossen, wie AFP-Reporter berichteten. Die Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte am Dienstag zu einem Generalstreik im Westjordanland aufgerufen.

Tödliche Schüsse auf Polizisten in Saarland: Junger Täter soll in Psychiatrie

Im Prozess um die tödlichen Schüsse auf einen Polizisten im saarländischen Völklingen hat das Landgericht Saarbrücken den Mordvorwurf gegen den Angeklagten fallengelassen. Der zur Tatzeit 18-Jährige sei wegen einer paranoiden Schizophrenie bei den Schüssen schuldunfähig gewesen, urteilte das Gericht am Mittwoch. Der Mann soll nun unbefristet in der Psychiatrie untergebracht werden. Die Deutsche Polizeigewerkschaft sprach angesichts des Urteils von einem "Schlag ins Gesicht" für alle Polizisten.

Wegen Aufrufen zu Anschlägen auf Politiker: Anklage gegen Reichsbürger erhoben

Wegen der Veröffentlichung von Todeslisten mit Namen von Politikern hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen einen mutmaßlichen Reichsbürger erhoben. Der Beschuldigte habe mindestens seit Mai vergangenen Jahres im Darknet zu Anschlägen auf Menschen des öffentlichen Lebens, Politiker und Amtsträger aufgerufen, erklärte der Generalbundesanwalt am Mittwoch in Karlsruhe.

Textgröße ändern: