Deutsche Tageszeitung - Philippinen setzen Suche nach Toten aus und wappnen sich für nächsten Taifun

Philippinen setzen Suche nach Toten aus und wappnen sich für nächsten Taifun


Philippinen setzen Suche nach Toten aus und wappnen sich für nächsten Taifun
Philippinen setzen Suche nach Toten aus und wappnen sich für nächsten Taifun / Foto: © AFP

Nur wenige Tage nach dem Durchzug des verheerenden Taifuns "Kalmaegi" haben die Philippinen am Samstag die Suche nach den noch vermissten Toten ausgesetzt und angesichts des sich nähernden neuen Taifuns "Fung-wong" Evakuierungen angeordnet. Der vor seinem Auftreffen auf Land als Supertaifun eingestufte Sturm habe einen riesigen Radius, der "fast das gesamte Land" treffen könnte, sagte der Meteorologe Benison Estareja vor Journalisten.

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Neben starkem Wind sei auch mit heftigen Regenfällen von 200 Millimetern oder mehr zu rechnen, erklärte er. Dies könne zu weitreichenden Überflutungen führen. "Wir können unsere Helfer nicht gefährden. Wir wollen nicht, dass sie die nächsten Opfer werden", sagte eine Vertreterin der Rettungsdienste im Zentrum des Landes, Myrra Daven, der Nachrichtenagentur AFP.

Der Taifun "Kalmaegi" hatte das südostasiatischen Archipel am Donnersteg erreicht und dort zu mindestens 204 Todesopfern geführt - 109 Menschen wurden offiziellen Angaben zufolge noch vermisst. Um 11.00 Uhr (Ortszeit, 04.00 Uhr MEZ) am Samstag steuerte der Taifun "Fung-wong" mit Windgeschwindigkeiten von 140 Stundenkilometern auf die philippinische Hauptinsel Luzon zu.

In der Provinz Aurora im Norden gingen Rettungskräfte von Haus zu Haus, um die Bewohner aufzufordern, sich in höher gelegenen Gebiete zu begeben, wie AFP von einem Helfer erfuhr. Auf der Insel Catanduanes im Osten befestigten die Einwohner ihre Häuser mit Seilen am Boden, damit "sie nicht vom Wind fortgerissen werden", sagte der Helfer Roberto Monterola.

(V.Sørensen--DTZ)

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