Deutsche Tageszeitung - Luxusautos in Wert von zwei Millionen Euro gestohlen: Haftstrafen in Hamburg

Luxusautos in Wert von zwei Millionen Euro gestohlen: Haftstrafen in Hamburg


Luxusautos in Wert von zwei Millionen Euro gestohlen: Haftstrafen in Hamburg
Luxusautos in Wert von zwei Millionen Euro gestohlen: Haftstrafen in Hamburg / Foto: © AFP/Archiv

Wegen des Diebstahls von Luxusautos im Wert von rund zwei Millionen Euro hat das Landgericht Hamburg zwei Angeklagte zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Sie erhielten Haftstrafen von vier Jahren und zehn Monaten sowie sieben Jahren, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. Die Angeklagten wurden unter anderem wegen schweren Bandendiebstahls schuldig gesprochen. Insgesamt sollen sie 20 hochwertige Autos gestohlen haben.

Textgröße ändern:

Laut Anklage schlossen sich die Angeklagten 2024 mit weiteren Tätern zu einer Bande zusammen, um Luxusautos in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu stehlen. Ein als Logistiker bezeichneter Mittäter soll dabei Anweisungen gegeben haben, welche Autos zu stehlen seien. Meist handelte es sich um hochwertige SUVs.

Die Angeklagten sollen die Fahrzeuge dann ausgekundschaftet und teils mit GPS-Sendern versehen haben, um deren Standort zu verfolgen. Später sollen sie die Autos durch technische Manipulation gestartet und weggefahren haben. Die gestohlenen Fahrzeuge wurden ins Ausland gebracht, drei davon konnten beschlagnahmt werden.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Nach Kunstskandal: BGH prüft Herausgabe von gefälschtem Bild an Fälscher

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Freitag (09.00 Uhr) über einen der großen Kunstskandale der vergangenen Jahre. Der Fälscher selbst will ein Bild zurück, das er einst als angebliches Original verkaufte. Ein Auktionshaus versteigerte es 2006 für fast 2,9 Millionen Euro als "Rotes Bild mit Pferden" des Malers Heinrich Campendonk von 1914. (Az. V ZR 242/24)

USA wollen Hinrichtung von Attentäter durch Erschießungskommando live übertragen

Die USA wollen die Hinrichtung des zum Tode verurteilten Amokläufers Nidal Hasan live übertragen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte in einem am Donnerstag veröffentlichten Videointerview, Hasan bekomme "ein Erschießungskommando mit Soldaten (...), und wir werden dafür sorgen, dass die Leute zusehen können, dass es öffentlich ist". Ein Pentagon-Mitarbeiter sagte auf Anfrage, die Hinrichtung am 3. Dezember solle "live übertragen" werden.

Bayern: Mann bei behördlicher Waffenkontrolle in Wohnhaus erschossen

Bei einer behördlichen Waffenkontrolle hat ein Mann am Donnerstag in einem Wohnhaus im bayerischen Berngau in der Oberpfalz einen Mensch erschossen. Das männliche Opfer sei vor dem Haus geborgen worden, in dem sich der Verdächtige weiter verschanze, teilte die Polizei in Regensburg mit. Ein weiterer Mensch wurde nach früheren Polizeiangaben schwer verletzt.

Bayern: Zwei Schwerverletzte durch Schüsse in Oberpfalz - Täter lokalisiert

Im bayerischen Berngau in der Oberpfalz sind am Donnerstag zwei Menschen durch Schüsse schwer verletzt worden. Nach einer dreistündigen unklaren Lage konnte der mutmaßliche Täter in einem Wohnhaus lokalisiert werden, wie die Polizei in Regensburg mitteilte. Das Wohnhaus wurde demnach von Polizisten umstellt.

Textgröße ändern: