Deutsche Tageszeitung - 50 Bäume, tausende Schmetterlinge: Melania Trump stellt Weihnachtsdeko im Weißen Haus vor

50 Bäume, tausende Schmetterlinge: Melania Trump stellt Weihnachtsdeko im Weißen Haus vor


50 Bäume, tausende Schmetterlinge: Melania Trump stellt Weihnachtsdeko im Weißen Haus vor
50 Bäume, tausende Schmetterlinge: Melania Trump stellt Weihnachtsdeko im Weißen Haus vor / Foto: © AFP

Zuhause ist, wo das Herz ist: Unter diesem Motto hat US-Präsidentengattin Melania Trump am Montagabend (Ortszeit) die diesjährige Weihnachtsdekoration im Weißen Haus der Öffentlichkeit vorgestellt. Zu den Schmuckelementen gehören ein riesiges Porträt von US-Präsident Donald Trump aus Legosteinen, ein riesiges Weißes Haus aus Lebkuchen, tausende Schmetterlinge sowie mehr als 50 Christbäume.

Textgröße ändern:

Der feierliche Zauber im ersten Advent in Trumps zweiter Amtszeit nimmt allerdings deutlich weniger Raum ein als in den Vorjahren: Den Ostflügel des Weißen Hauses, in dem bisher die prächtigsten Dekorationen Platz fanden, hat Trump abreißen lassen. Im geplanten Neubau soll der vom Präsidenten gewünschte, 300 Millionen Dollar (umgerechnet rund 258 Millionen Euro) teure neue Ballsaal entstehen. Wie ein AFP-Fotograf berichtete, waren dort just am Montag Arbeiter mit einigen der letzten Abbrucharbeiten beschäftigt.

Die diesjährige Weihnachtsdeko ist daher vollständig im Hauptgebäude des Weißen Hauses an der Pennsylvania Avenue 1600 angebracht. Mittelpunkt ist der große Christbaum im sogenannten blauen Zimmer: eine rund fünfeinhalb Meter hohe Colorado-Tanne, verziert unter anderem mit goldenen Sternen, die an gefallene US-Soldaten und Agenten erinnern soll.

Farbliche Akzente in den Nationalfarben rot, weiß und blau sollen zudem den im kommenden Jahr anstehenden 250. Jahrestag der Unabhängigkeit würdigen. Auf Weihnachtsbaumkugeln wird für Melania Trumps Bildungsinitiative "Be Best" geworben.

"Zuhause ist nicht nur ein greifbarer Ort, sondern auch die Wärme und Geborgenheit, die ich in mir trage, unabhängig von meiner Umgebung", erklärte die First Lady zur Vorstellung der Festtagsdekoration.

Ihr Ehemann unterstrich unterdessen, dass er noch lange nicht an sein letztes Weihnachten im Weißen Haus denkt. "Uns bleiben noch etwas mehr als drei Jahre, und drei Jahre sind für Trump eine Ewigkeit", sagte der US-Präsident über sich selbst bei einer Weihnachtsfeier vor Gästen. Trumps zweite und letzte Amtszeit läuft im Januar 2029 aus.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Attacke auf Senioren in Hessen: Ein Toter und eine Schwerverletzte

Im hessischen Künzell hat ein Mann zwei Senioren mit "massiver Gewalt" attackiert und einen 72 Jahre alten Mann getötet. Eine 67-jährige Frau wurde schwer verletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Fulda am Samstagabend mitteilten. Tatverdächtig sei ein 46 Jahre alter Verwandter der beiden.

Protest gegen Abtreibungsgegner eskaliert: Zwölf verletzte Polizisten in Göttingen

Proteste gegen Abtreibungsgegner sind im niedersächsischen Göttingen eskaliert. Die Polizei musste nach Angaben vom Samstagabend teils mit Zwang verhindern, dass beide Gruppen aufeinandertrafen. Dabei seien zwölf Beamte verletzt worden.

Medien: Neun Tote bei Starkregen im Osten Japans

Bei "beispiellosem" Starkregen im Osten Japans sind dem Sender NHK zufolge zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Seit Beginn der heftigen Regenfälle am Donnerstag, die Warnungen vor Erdrutschen und Stromausfälle auslösten, hätten neun Menschen ihr Leben verloren, wie NHK am Sonntag unter Berufung auf eigene Zählungen berichtete. Der Katastrophenschutz der besonders schwer betroffenen Präfektur Chiba im Osten der Hauptstadt Tokio meldete am Samstagabend acht Tote.

Waldbrand kommt näher - Bürger in Teilen Monschaus sollen bis 10 Uhr Häuser verlassen

Der große Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn breitet sich aus und droht nun auch die Lage in der Stadt Monschau in Nordrhein-Westfalen zu verschärfen. Sie empfahl Bewohnerinnen und Bewohnern von drei Ortsteilen am frühen Sonntagmorgen "dringend", ihre Häuser bis 10.00 Uhr zu verlassen. Gesundheitliche Gefahren durch den Rauch könnten nicht ausgeschlossen werden.

Textgröße ändern: