Deutsche Tageszeitung - Nach spektakulärem Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Polizei warnt vor Trickbetrügern

Nach spektakulärem Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Polizei warnt vor Trickbetrügern


Nach spektakulärem Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Polizei warnt vor Trickbetrügern
Nach spektakulärem Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Polizei warnt vor Trickbetrügern / Foto: © Police Gelsenkirchen/AFP/Archiv

Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen hat die Polizei vor Trickbetrügern gewarnt. Seit dem Einbruch komme es im gesamten Stadtgebiet vermehrt zu Betrugsversuchen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Täter gäben sich vor allem am Telefon als Bankmitarbeiter oder Polizisten aus, sprächen den Einbruch an und erkundigten sich nach Wertgegenständen oder Bargeld.

Textgröße ändern:

In einigen Fällen versuchten sie auch, persönliche Daten zu erlangen. Die Polizei riet zu besonderer Vorsicht. Die echte Polizei oder Bankmitarbeiter würden niemals zu Kunden nach Hause kommen, um Bargeld oder Wertgegenstände zu prüfen oder mitzunehmen.

Die Einbrecher hatten am 29. Dezember von einem Parkhaus aus ein Loch in den Tresorraum der Bank gebohrt. Dort brachen sie rund 3200 Schließfächer auf und stahlen den Inhalt, darunter Geld, Schmuck und Gold.

Bei einer Versicherungssumme von gut zehntausend Euro je Fach ergibt sich eine geschätzte Schadenshöhe von mehr als 30 Millionen Euro. Der tatsächliche Schaden könnte deutlich höher liegen. Am Dienstag durchsuchte die Polizei die Filiale.

Die Ermittler hatten zuvor Überwachungsbilder der beiden Fluchtfahrzeuge mit gefälschten Kennzeichen veröffentlicht. Darauf sind auch drei vermummte Männer zu sehen. Ein Zeuge fand inzwischen zwei gefälschte Kennzeichen nahe dem Dortmunder Hauptbahnhof.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

30 Jahre nach Mord an Tupac Shakur: Prozess in Las Vegas begonnen

Drei Jahrzehnte nach dem Mord an dem legendären US-Rapper Tupac Shakur hat in Las Vegas mit der Auswahl der Geschworenen der Prozess gegen den mutmaßlichen Drahtzieher begonnen. Angeklagt ist der frühere Gang-Anführer Duane "Keffe D" Davis, der die Tötung im Jahr 1996 in Auftrag gegeben haben soll. Beobachter erwarten aber nicht, dass in dem Verfahren geklärt werden kann, wer die tödlichen Schüsse auf Shakur abgab.

Mindestens 111 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien

Bei einem verheerenden Erdbeben in Kolumbien sind mindestens 111 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 87 weitere Menschen wurden am Montag bei dem Beben der Stärke 7,4 verletzt, wie der neue Präsident Abelardo de la Espriella sagte. Der Staatschef sprach von tausenden beschädigten oder zerstörten Häusern und rief den Katastrophenfall aus. Besonders hart getroffen wurde die auch bei Touristen beliebte Kaffee-Anbauregion im Westen des Landes.

Mindestens 111 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien - Katastrophenfall ausgerufen

Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 111 gestiegen. 87 weitere Menschen seien verletzt worden, sagte Kolumbiens neuer Präsident Abelardo de la Espriella am Montag. Der Staatschef, der erst am Freitag sein Amt angetreten hatte, rief den Katastrophenfall aus. Tausende Häuser seien zerstört oder beschädigt worden, sagte er.

Russische Oppositionspartei Jabloko von Parlamentswahl ausgeschlossen

Russlands Oberster Gerichtshof hat die einzige offen kriegskritische Oppositionspartei des Landes, Jabloko, von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Einem entsprechenden Antrag werde stattgegeben, erklärte der zuständige Richter am Montag. Jabloko-Parteichef Nikolaj Rybakow kündigte an, gegen das Urteil in Berufung gehen zu wollen.

Textgröße ändern: