Deutsche Tageszeitung - Drei Tote bei Explosion von Wohnhaus in Albstadt - Gasaustritt mögliche Ursache

Drei Tote bei Explosion von Wohnhaus in Albstadt - Gasaustritt mögliche Ursache


Drei Tote bei Explosion von Wohnhaus in Albstadt - Gasaustritt mögliche Ursache
Drei Tote bei Explosion von Wohnhaus in Albstadt - Gasaustritt mögliche Ursache / Foto: © AFP/Archiv

Bei der Explosion eines Wohnhauses sind in Albstadt in Baden-Württemberg am Donnerstag drei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Kind. Es handle sich bei ihnen "mit hoher Wahrscheinlichkeit" um die in dem eingestürzten Gebäude wohnende dreiköpfige Familie, teilten die Polizei in Reutlingen und die Staatsanwaltschaft Hechingen mit. Sie prüften demnach, ob ein Gasaustritt zu der Explosion führte. Deren Ursache sei derzeit aber noch unklar, hieß es.

Textgröße ändern:

Die Detonation ereignete sich den Angaben zufolge am frühen Morgen im Ortsteil Tailfingen, auch benachbarte Häuser wurden beschädigt. In den Trümmern des eingestürzten Gebäudes fanden Einsatzkräfte später drei Tote. Die Behörden gingen davon aus, dass es sich um die Bewohner des Hauses handelte - einen 33-jährigen Mann, eine 30-jährige Frau und ihr sechsjähriges Kind. Die offizielle Identifizierung stand aber noch aus.

Zwei Nachbargebäude waren demnach aufgrund von Schäden vorübergehend nicht bewohnbar, andere Häuser wurden nach einer Überprüfung durch Statiker und Feuerwehr wieder freigegeben. Nach der Explosion wurde die Umgebung laut Behörden evakuiert, Anwohner kamen in einer Turnhalle unter. Drei Betroffene seien kurzzeitig vom Rettungsdienst behandelt worden, hätten nach derzeitigem Stand aber keine Verletzungen erlitten.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Mindestens 18 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien

Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat Kolumbien und benachbarte lateinamerikanische Länder erschüttert und zahlreichen Menschen das Leben gekostet. Allein in der westkolumbianischen Stadt Pereira kamen am Montag nach Behördenangaben mindestens 18 Menschen ums Leben. Das Epizentrum des Bebens lag im Nordwesten Kolumbiens, Berichte über Schäden und Verletzte gab es aber auch aus anderen Landesteilen.

Feuerwehren in Südeuropa im Einsatz gegen Waldbrände

In Südeuropa kämpfen die Feuerwehren weiter bei widrigen Wetterbedingungen gegen schwere Waldbrände: Im Südwesten Spaniens breitete sich ein Feuer in der andalusischen Provinz Huelva schnell aus, etwa 800 Menschen wurden den Behörden zufolge am Montag evakuiert. Unweit der griechischen Hauptstadt Athen waren am Montagmorgen fast 200 Feuerwehrleute und dutzende Löschfahrzeuge im Einsatz, um ein neu ausgebrochenes Feuer nahe Kouvaras unter Kontrolle zu bringen. Auch in Südfrankreich konnte die Feuerwehr einen am Sonntag ausgebrochenen Waldbrand eindämmen.

Verletzte bei schwerem Erdbeben in Kolumbien

Bei einem schweren Erdbeben sind im Nordwesten Kolumbiens mehrere Menschen verletzt worden. In der Stadt Quibdó habe es "Verletzte und schwere Schäden an Gebäuden" gegeben, erklärte die Gouverneurin der Region Chocó, Nubia Carolina Córdoba-Curi, am Montag im Onlinedienst X. Auch der Bürgermeister der Stadt Cali berichtete von "Schäden erheblichen Ausmaßes" an Gebäuden.

Erneut Waldbrand nahe Athen ausgebrochen - Waldbrand in Südfrankreich unter Kontrolle

Erneut ist nahe der griechischen Hauptstadt Athen ein Waldbrand ausgebrochen. Fast 200 Feuerwehrleute und dutzende Löschfahrzeuge waren am Montagmorgen nahe Kouvaras etwa 60 Kilometer südöstlich von Athen im Einsatz. Die Behörden ordneten die Evakuierung des nahegelegenen Dorfes Agios Stylianos an. In Südfrankreich brachte die Feuerwehr unterdessen einen am Sonntag ausgebrochenen Waldbrand unter Kontrolle.

Textgröße ändern: