Deutsche Tageszeitung - Rettungskräfte: Ein Toter und vier Schwerverletzte bei erneutem Zugunglück in Spanien

Rettungskräfte: Ein Toter und vier Schwerverletzte bei erneutem Zugunglück in Spanien


Rettungskräfte: Ein Toter und vier Schwerverletzte bei erneutem Zugunglück in Spanien
Rettungskräfte: Ein Toter und vier Schwerverletzte bei erneutem Zugunglück in Spanien / Foto: © AFP

Knapp drei Tage nach dem schweren Zugunglück im Süden Spaniens mit mindestens 42 Todesopfern ist es in dem Land erneut zu einem tödlichen Unfall im Bahnverkehr gekommen. Bei dem Zusammenstoß eines Nahverkehrszuges mit einer eingestürzten Mauer seien ein Mensch getötet und vier weitere schwer verletzt worden, erklärte der Sprecher der Feuerwehr der nordöstlichen Region Katalonien, Claudi Gallardo, am Dienstagabend. Der Unfall ereignete sich etwa 40 Kilometer westlich von Barcelona.

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Nach Angaben des Betreibers der katalanischen Nahverkehrszüge, Rodalies de Catalunya, handelt es sich bei dem Todesopfer um einen Mitarbeiter des Unternehmens.

Eine Stützmauer war dem spanischen Zivilschutz zufolge auf die Gleise nahe dem Ort Gelida gestürzt und hatte damit den Unfall verursacht. Die Mauer war in Folge eines Sturms eingestürzt, wie die spanische Bahngesellschaft Adif mitteilte. Der Betrieb der katalanischen Nahverkehrszüge sei in Folge des Unfalls zunächst unterbrochen.

Die katalanischen Rettungsdienste erklärten, 37 Verletzte, die meisten von ihnen mit leichten Verletzungen, versorgt zu haben. Dafür seien 20 Krankenwagen im Einsatz gewesen. Am stärksten betroffen waren die Passagiere in dem ersten Waggon. Die Feuerwehr erklärte, ein Passagier habe aus dem Zug befreit werden müssen.

Die Rettungskräfte setzten in der Dunkelheit Taschenlampen ein, um die Trümmer des entgleisten Bahnwagens zu untersuchen, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Demnach hatte der Aufprall den Waggon in eine Masse zusammengepressten Metalls verwandelt.

Am Sonntag war ein Hochgeschwindigkeitszug nahe dem Ort Adamuz im Süden Spaniens entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug zusammengestoßen, der ebenfalls entgleiste. Dabei starben nach Behördenangaben mindestens 42 Menschen, 37 Verletzte befinden sich derzeit noch im Krankenhaus. Das Unglück ereignete sich auf gerader Strecke, die Ursache ist bislang unklar.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

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