Deutsche Tageszeitung - Quergestellte Lkw-Anhänger auf Autobahn: Polizei Bremen prüft weitere Fälle

Quergestellte Lkw-Anhänger auf Autobahn: Polizei Bremen prüft weitere Fälle


Quergestellte Lkw-Anhänger auf Autobahn: Polizei Bremen prüft weitere Fälle
Quergestellte Lkw-Anhänger auf Autobahn: Polizei Bremen prüft weitere Fälle / Foto: © AFP/Archiv

Nachdem Unbekannte am Wochenende eine Autobahn in Bremen mit einem quergestellten Lkw-Anhänger blockierten, berichtete die Polizei nun von zwei weiteren ähnlichen Vorfällen. Betroffen war in allen drei Fällen die A281, wie die Polizei am Montag mitteilte. Menschen kamen demnach nicht zu Schaden. Die Polizeibehörde richtete eine Ermittlungsgruppe ein.

Textgröße ändern:

In der Nacht zu Samstag stellten Unbekannte auf der A281 in Bremen einen Sattelauflieger quer über die Fahrbahn, so dass sämtliche Fahrstreifen blockiert wurden. Da sich keine Ladung auf dem Anhänger befand, war das Hindernis nach Polizeiangaben insbesondere bei Dunkelheit nur schwer zu erkennen.

Hinter dem Sattelauflieger hatten bereits mehrere Fahrzeuge anhalten müssen. Ein Lkw-Fahrer nahm nach eigenen Worten den Auflieger erst im letzten Moment wahr und konnte einen Zusammenstoß nur durch eine Notbremsung verhindern. Staatsanwaltschaft und Polizei Bremen ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Am Sonntag wurde der Polizei demnach ein weiterer Sattelauflieger gemeldet, der vermutlich ebenfalls in der Nacht zu Samstag auf einem mit Baken gesperrten Fahrstreifen der A281 abgestellt wurde. Geprüft werde zudem ein weiterer Fall vom 21. Dezember, wo nachts ein gestohlener Zwölftonner auf der A281 quer auf der Fahrbahn stand. Die Polizei bat erneut um Hinweise zu ungewöhnlichen Beobachtungen.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Gewitter in Philadelphia: Zehntausende Fans müssen Stadionplätze verlassen

Wegen eines drohenden Gewitters ist in Philadelphia ein Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft unterbrochen worden - zehntausende Fans im Stadion mussten ihre Plätze verlassen. Während des Spiels zwischen Frankreich und dem Irak begann am Montagabend in der US-Metropole heftiger Regen, der Wetterdienst gab zudem eine Gewitterwarnung heraus. Daraufhin wurde die Partie zur Halbzeitpause offiziell für unterbrochen erklärt. Die Fans wurden aufgefordert, ihre Plätze zu verlassen und in geschützten Stadion-Bereichen Unterschlupf zu suchen.

Bärte nicht lang genug: Taliban-Sittenpolizei nimmt afghanische Hilfskräfte fest

Die Sittenpolizei der Taliban-Regierung in Afghanistan hat nach Angaben aus Kreisen von Hilfsorganisationen rund 20 Helfer festgenommen, weil deren Bärte nicht lang genug waren. Sie seien am Samstag in der Nähe eines Grenzübergangs zum Iran für Organisationen tätig gewesen, die mit den Vereinten Nationen zusammenarbeiteten, hieß es in internen Erklärungen, die am Montag von zwei Hilfskräften an die Nachrichtenagentur AFP weitergegeben wurden.

Mann spendet an Dschihadistenmiliz IS: 5500 Euro Geldstrafe in Hamburg

Wegen Spenden an die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist ein 33-Jähriger in Hamburg zu einer Geldstrafe von 5500 Euro verurteilt worden. Das Oberlandesgericht in der Hansestadt sprach ihn nach Angaben eines Gerichtssprechers wegen Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung und Sanktionsverstößen schuldig. Laut Anklage hatte er der islamistischen Miliz über Mittelsmänner 220 Euro zukommen lassen.

Mutmaßlich Raketen für Hisbollah gewartet: Prozess in Niedersachsen begonnen

Vor dem Oberlandesgericht im niedersächsischen Celle hat am Montag ein Prozess gegen ein mutmaßliches Mitglied der radikalislamischen Hisbollah-Miliz begonnen. Das teilte ein Gerichtssprecherin mit. Der 51-Jährige soll laut Anklage mehrere Jahre lang im Libanon und in Syrien als Elektrotechniker an der Wartung von Raketen und Raketenabwehrsystemen der Miliz gearbeitet haben. Ihm wird Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Diese kämpft gegen Israel.

Textgröße ändern: