Deutsche Tageszeitung - Verwirrter älterer Mann nach starken Regenfällen in Südfrankreich vermisst

Verwirrter älterer Mann nach starken Regenfällen in Südfrankreich vermisst


Verwirrter älterer Mann nach starken Regenfällen in Südfrankreich vermisst
Verwirrter älterer Mann nach starken Regenfällen in Südfrankreich vermisst / Foto: ©

Nach starken Regenfällen wird in Südfrankreich ein etwa 70 Jahre alter Mann vermisst. Polizisten und Feuerwehrleute suchten am Samstag mehrere Hochwasser führende Bäche am Wohnort des Mannes in Saint-Antonin-du-Var ab, wie die Präfektur mitteilte. Der verwirrte Mann wird demnach seit Samstagmorgen vermisst. In anderen Orten im Département Var mussten hunderte Menschen vorsorglich ihre Häuser verlassen.

Textgröße ändern:

In Hyères wurden rund 600 Menschen in Sicherheit gebracht. In Fréjus an der Mittelmeerküste wurden Häuser und ein Campingplatz evakuiert, ein gesamtes Stadtviertel wurde gesperrt. Auch in Roquebrune-sur-Argens gab es Evakuierungen. In diesen und anderen Orten waren am Vormittag rund 2400 Haushalte ohne Strom. Die Bahnstrecke zwischen Saint-Raphaël und Toulon wurde gesperrt, weil Gleise unter Wasser standen.

In Südfrankreich hatte es am Freitag stark angefangen zu regnen. Auch in Nizza musste die Feuerwehr zu mehreren Einsätzen ausrücken, weil Bäume umstürzten und Häuser unter Wasser standen. 90 Menschen aus Saint-Ambroix im Département Gard mussten am Samstagmorgen vorsorglich in eine Turnhalle umziehen. Der französische Wetterdienst sagte für den gesamten Samstag weitere heftige Regenfälle voraus. In mehreren Départements wurde die zweithöchste Unwetterwarnstufe Orange ausgerufen.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Zwei Festnahmen in Bayern nach Tod von Frau in Einrichtung für Betreutes Wohnen

In einer Einrichtung für Betreutes Wohnen in der bayerischen Stadt Dillingen ist eine 59 Jahre alte Bewohnerin offenbar erstochen worden. Eine Mitarbeiterin habe die Frau tot mit Stichverletzungen in ihrem Zimmer gefunden, teilte die Polizei in Augsburg am Montag mit. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen.

Mann getötet und Leiche zerstückelt: Zwölfeinhalb Jahre Haft in Bremen

In einem Prozess um die Tötung eines 46-Jährigen sowie die anschließende Zerstückelung seiner Leiche hat das Landgericht in Bremen einen Angeklagten zu zwölfeinhalb Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt. Ein zweiter Beschuldigter erhielt nach Angaben eines Gerichtssprechers am Montag fünfeinhalb Jahre Gefängnis wegen Beihilfe zum Totschlag. Ein dritter Angeklagter wurde demnach vom Gericht von allen Vorwürfen freigesprochen.

Festnahmen nach Erpressungsversuch gegen Schumacher-Familie

Wegen versuchter Erpressung der Familie des früheren Formel-1-Rennfahrers Michael Schumacher sind zwei Männer verhaftet worden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Wuppertal am Montag mit. Die Verdächtigen hätten demnach gegenüber Mitarbeitenden der Familie behauptet, über Dateien zu verfügen, an deren Nichtveröffentlichung die Familie interessiert sein dürfte. Die Männer drohten mit einer Veröffentlichung im Darknet.

Haftbefehl wegen Mordes nach tödlichem Messerangriff von Mannheim eröffnet

Dem mutmaßlichen Messerangreifer von Mannheim ist der Haftbefehl eröffnet worden. Gegen den 25-jährigen Sulaiman A. besteht der dringende Verdacht auf Mord, versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Montag mitteilte. Der aus Afghanistan stammende Mann soll am 31. Mai auf dem Mannheimer Marktplatz Mitglieder der islamkritischen Bürgerbewegung Pax Europa mit einem Messer angegriffen haben. Ein Polizist starb.

Textgröße ändern: