Deutsche Tageszeitung - 25-Jähriger mit Messer randaliert in Polizeiwache in rheinland-pfälzischem Bitburg

25-Jähriger mit Messer randaliert in Polizeiwache in rheinland-pfälzischem Bitburg


25-Jähriger mit Messer randaliert in Polizeiwache in rheinland-pfälzischem Bitburg
25-Jähriger mit Messer randaliert in Polizeiwache in rheinland-pfälzischem Bitburg / Foto: © AFP/Archiv

Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat am Donnerstagabend in der Polizeiwache im rheinland-pfälzischen Bitburg randaliert. Der 25-Jährige wurde nach stundenlangem Einsatz festgenommen und später in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, wie die Polizei in Trier am Freitag mitteilte. Der Mann betrat demnach den Schleusenbereich der Dienststelle, schrie dort laut und versuchte, in das Innere des Gebäudes zu gelangen.

Textgröße ändern:

Die Polizei verriegelte daraufhin die Wache und sicherte das Gelände weiträumig. Zugleich wurden Spezialeinheiten angefordert. Der Eindringling beschädigte laut Polizei währenddessen unter anderem eine Tür, Fenster und Elektroinstallationen "massiv".

Die Spezialkräfte hätten ihn nach knapp drei Stunden festgenommen, wobei er leicht verletzt worden sei. Die Polizei erklärte, der Mann habe sich "wahrscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand" befunden.

Er wurde in medizinische Behandlung übergeben und am Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Einweisung in die Psychiatrie anordnete. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauerten an.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

IS-Bekennervideo auf Handy von mutmaßlichem CSD-Attentäter gefunden

Nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) hat sich ein islamistischer Hintergrund bestätigt. Auf einem im Tatfahrzeug entdeckten Handy des Verdächtigen Abdul B. sei ein IS-Bekennervideo gefunden worden, teilte die Bundesanwaltschaft am Dienstag in Karlsruhe mit. Ein Vermummter, bei dem es sich mutmaßlich um B. handle, leiste darin einen Treueschwur auf die verbotene Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

Hauseinsturz mit drei Toten in Görlitz: Haftbefehle gegen Verdächtige erlassen

Mehr als zwei Monate nach dem Hauseinsturz mit drei Toten im sächsischen Görlitz sind in der Sache Haftbefehle gegen die beiden bereits wegen anderer Delikte im Gefängnis sitzenden Tatverdächtigen erlassen worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Görlitz am Dienstag mitteilten, wurden den Beschuldigten Haftbefehle wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion mit Todesfolge und fahrlässiger Tötung eröffnet. Damit ist abgesichert, dass sie in Untersuchungshaft verbleiben, sollten die Haftgründe für ihre früheren Strafen wegfallen.

Nach Tötungsdelikt in Hotel in Nordrhein-Westfalen: 42-Jähriger unter Mordverdacht

Nach dem Fund eines getöteten Hotelgasts in seinem Zimmer im nordrhein-westfälischen Rees hat die Polizei einen 42-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann wurde am Dienstag in den Niederlanden gefasst, wie die Polizei in Krefeld und die Staatsanwaltschaft Kleve mitteilten. Ein Haftrichter erließ gegen ihn Haftbefehl wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge.

Nordrhein-Westfalen: Fast 30 Bankschließfächer während Öffnungszeit aufgebrochen

In Mönchengladbach haben zwei Männer in einer Bank fast 30 Schließfächer aufgebrochen. Die unbekannten Täter waren am Montag während der Öffnungszeiten etwa eine halbe Stunde in dem Schließfachraum und entkamen anschließend mit bislang unbekannter Beute, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Dienstag mitteilte. Die Männer sollen sich in der Bankfiliale im Stadtteil Rheydt gegen 12.25 Uhr Zugang zu dem Raum verschafft haben.

Textgröße ändern: