Deutsche Tageszeitung - Toter Säugling in Babyklappe in Leipzig: Mutmaßliche Mutter meldet sich

Toter Säugling in Babyklappe in Leipzig: Mutmaßliche Mutter meldet sich


Toter Säugling in Babyklappe in Leipzig: Mutmaßliche Mutter meldet sich
Toter Säugling in Babyklappe in Leipzig: Mutmaßliche Mutter meldet sich / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Fund eines toten Säuglings in der Babyklappe einer Leipziger Klinik hat sich die mutmaßliche Mutter bei der Polizei gemeldet. Gegen die 39-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts des Totschlags eingeleitet, wie die Staatsanwaltschaft Leipzig am Montag mitteilte. Die Frau blieb auf freiem Fuß, weil den Behörden zufolge die rechtlichen Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls derzeit nicht gegeben Waren.

Textgröße ändern:

Der tote Junge war am 27. Februar abends in der Babyklappe eines Krankenhauses im Norden Leipzigs entdeckt worden. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft insbesondere zur Todesursache und den Todesumständen dauerten demnach an. Die Polizei suchte weiterhin Zeugen, die Angaben zu den Umständen des Ablegens des Säuglings in der Babyklappe machen können.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Dieselgate: Renault muss sich in Frankreich wegen Betrugs vor Gericht verantworten

Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal muss sich der französische Autohersteller Renault in Frankreich wegen mutmaßlichen Betrugs vor Gericht verantworten. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Vorrichtungen in seinen Dieselfahrzeugen eingebaut zu haben, die zur Umgehung von Abgasvorschriften dienten, wie die Staatsanwaltschaft am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Die erste Anhörung in dem Fall ist für April 2027 angesetzt. Renault weist die Vorwürfe zurück.

Datenschutzbeauftragte: Durch Geheimdienstreform drohen Grundrechtseinschränkungen

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Louisa Specht-Riemenschneider, sieht durch die von der Regierung geplante Geheimdienstreform massive Risiken für Bürgerrechte. "Aus meiner Sicht gibt es inakzeptable Einschränkungen der Grundrechte", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Nachrichtendienste sollten "nicht handeln und eingreifen dürfen wie eine Polizei", gab sie zu bedenken.

Magyar-Partei wählt erstmals Verfassungsrichter - Amnesty: Verfahren "wie unter Orban"

Erstmals seit der Amtsübernahme von Peter Magyar als Ministerpräsident hat das ungarische Parlament einen neuen Verfassungsrichter gewählt. Der Universitätsprofessor Pal Sonnevend erhielt am Montag 138 Ja-Stimmen in dem 199 Abgeordnete umfassenden Parlament, sechs Parlamentarier stimmten gegen ihn. Die früheren Regierungsparteien Fidesz und KDNP boykottierten die Abstimmung. Sonnevend löst Csaba Hende ab, der als Vertrauter des früheren Regierungschefs Viktor Orban galt.

Trompete von US-Armee bei Trauerfeier auf hessischem Friedhof gestohlen

Unbekannte haben auf einem Friedhof im hessischen Hanau eine Trompete der US-Armee gestohlen. Das Instrument sollte am Freitagvormittag bei einer Bestattung eines ehemaligen US-Soldaten gespielt werden, wie die Polizei am Montag in Offenbach mitteilte.

Textgröße ändern: