Deutsche Tageszeitung - Lasterfahrer setzt auf Rastplatz in Baden-Württemberg Kanarienvogel "zum Lüften" aus

Lasterfahrer setzt auf Rastplatz in Baden-Württemberg Kanarienvogel "zum Lüften" aus


Lasterfahrer setzt auf Rastplatz in Baden-Württemberg Kanarienvogel "zum Lüften" aus
Lasterfahrer setzt auf Rastplatz in Baden-Württemberg Kanarienvogel "zum Lüften" aus / Foto: © AFP/Archiv

Ein Lastwagenfahrer hat auf einem Rastplatz in Baden-Württemberg einen Kanarienvogel "zum Lüften" ausgesetzt. Der Vogel befand sich in einem Käfig auf einer Grünfläche des Rastplatzes, wie die Polizei in Konstanz am Dienstag mitteilte. Demnach meldete ein Zeuge den Fund am Sonntagnachmittag auf einem Parkplatz an der Autobahn 81 bei Eutingen im Gäu.

Textgröße ändern:

Zunächst konnten die Beamten den Besitzer nicht finden. Später gab sich allerdings ein 28 Jahre alter Lastwagenfahrer als Besitzer zu erkennen. Er erklärte, dass er den Vogel mit dem Käfig "zum Lüften" auf die Grünfläche gestellt habe.

Die Haltung des Vogels im Führerhaus des Lastwagens stellte sich als nicht tiergerecht heraus. Da der Mann aus dem Ausland stammt, hätte er zudem beim Grenzübertritt ein Gesundheitszeugnis für seinen gefiederten Beifahrer gebraucht.

Da er dieses nicht vorlegen konnte, wurde der Kanarienvogel beschlagnahmt. Gegen den Mann wird nun wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und das Seuchenschutzgesetz ermittelt.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gedenken Flutkatastrophe vor fünf Jahren

Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gedenken am Dienstag der verheerenden Flutkatastrophe von vor fünf Jahren. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier legt zusammen mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Gordon Schnieder (CDU) in Bad Neuenahr-Ahrweiler im besonders betroffenen Ahrtal einen Kranz nieder (12.00 Uhr). Zudem spricht Steinmeier bei einer Gedenkstunde im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf (16.00 Uhr).

Fünf Jahre Ahrtal-Katastrophe: Caritas für Neuaufstellung von Katastrophenschutz

Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal fordert die Caritas von der Bundesregierung eine Neuausrichtung des Bevölkerungsschutzes. Deutschland sei auf einem guten Weg, es könne und müsse aber noch viel besser werden, sagte der für die Katastrophenhilfe zuständige Caritas-Vorstand Oliver Müller den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). Nachholbedarf sieht er insbesondere beim Informationsaustausch und bei der Vorbereitung auf mögliche künftige Katastrophen.

75-Jährige in Bayern wegen Totschlags an 79-jährigem Mann in Untersuchungshaft

Wegen der mutmaßlichen Tötung eines 79 Jahre alten Manns im bayerischen Sulzheim im Landkreis Schweinfurt ist eine 75-Jährige in Untersuchungshaft genommen worden. Wie die Polizei in Würzburg am Montag mitteilte, besteht gegen die Frau der dringende Tatverdacht des Totschlags. Ein Ermittlungsrichter traf daher die Entscheidung, die Frau kam in eine Justizvollzugsanstalt.

Einsturz in Novi Sad: Prozess gegen serbischen Ex-Bauminister wieder aufgenommen

Der frühere serbische Bauminister Goran Vesic muss sich wegen des Einsturzes eines Bahnhofsvordachs in der Stadt Novi Sad mit 16 Toten nun doch vor Gericht verantworten. Ein Berufungsgericht gab dem Einspruch der Staatsanwaltschaft gegen die Einstellung des Verfahrens durch eine frühere Instanz statt. Der Prozess gegen Vesic und fünf weitere Beschuldigte könne nun wiederaufgenommen werden, teilte das Berufungsgericht am Montag mit.

Textgröße ändern: