Deutsche Tageszeitung - Segler in Emsmündung über Bord gegangen - Motorbootbesatzung rettet Mann aus Wasser

Segler in Emsmündung über Bord gegangen - Motorbootbesatzung rettet Mann aus Wasser


Segler in Emsmündung über Bord gegangen - Motorbootbesatzung rettet Mann aus Wasser
Segler in Emsmündung über Bord gegangen - Motorbootbesatzung rettet Mann aus Wasser / Foto: © Die Seenotretter - DGzRS/AFP/Archiv

In einer dramatischen Hilfsaktion hat die Besatzung eines Motorboots einen in der Emsmündung ins Wasser gestürzten Segler gerettet. Der Mann befand sich mit seinen zwei Töchtern im Teenageralter an Bord eines Segelboots, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Montag in Bremen mitteilte. Diese blieben nach dem Sturz des Manns am Sonntag allein zurück und setzten per Sprechfunk einen Notruf ab.

Textgröße ändern:

Demnach ereignete sich der Vorfall am Sonntag bei rauem Seegang auf der Ems zwischen Emden und Termunten in den Niederlanden. Die Leitstelle der DGzRS alarmierte zwei Seenotrettungsschiffe aus Deutschland und den Niederlanden sowie zwei Hubschrauber. Zuerst traf allerdings ein kleines Motorboot aus Emden am Unglücksort ein, das den Notruf ebenfalls gehört hatte und sich bereits in unmittelbarer Nähe befand.

Laut DGZRS gelang es der Besatzung, den bereits mehrere hundert Meter weit abgetriebenen Schiffbrüchigen aus dem Wasser zu ziehen. Die Crew eines inzwischen ebenfalls eingetroffenen Lotsenschiffs übernahm den Mann und brachte ihn zurück zu seinen Töchtern auf sein Schiffschiff.

Ein Besatzungsmitglied des Lotsenversetzschiffs ging mit an Bord, um den Segler nach Emden zu steuern. Dort wurden der Mann und seine Töchter an einem Rettungswagen übergeben. Nähere Angaben etwa zu deren Alter machte die DGzRS nicht.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Tödlicher Unfall durch betrunkenen Autofahrer: Geldstrafe für Polizisten in Lübeck

Fast sechs Jahre nach einem von einen betrunkenen Autofahrer verursachten tödlichen Unfall sind zwei Polizisten in Schleswig-Holstein zu Geldstrafen verurteilt worden. Das Amtsgericht in Lübeck ging nach Angaben eines Sprechers vom Montag von einer Sorgfaltspflichtverletzung aus, weil sie den späteren Unfallverursacher nach einer Kontrolle nicht an der Weiterfahrt gehindert hatten. Unter anderem wegen fahrlässiger Tötung sollen sie deshalb 10.800 Euro beziehungsweise 14.400 Euro bezahlen.

Nach Schuss aus Selbstschussanlage in Sachsen-Anhalt: Haftbefehl gegen 43-Jährigen

Im Fall einer durch eine Selbstschussanlage schwer verletzten 54-jährigen Frau in Sachsen-Anhalt ist gegen den 43-jährigen Grundstückseigentümer Haftbefehl erlassen worden. Der Beschuldigte wurde widerstandslos festgenommen, wie die Polizei in Stendal am Montag mitteilte. Er wurde am Freitag einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Im Anschluss wurde er in eine Haftanstalt gebracht.

Zwei Wochen von Kälbchen getrennt: Vermisste Kuh in Hessen an Muttertag zurück

In Hessen ist eine rund zwei Wochen lang vermisste und von ihrem Kalb getrennte Kuh ausgerechnet am Muttertag wieder aufgetaucht. Das Tier namens Elly sei am Sonntag einen Kilometer von seinem Heimathof in Poppenhausen entfernt von einer Radfahrerin entdeckt worden, teilte die Polizei in Fulda am Montag mit. Es lief gerade durch ein Waldstück.

Kinder im Stuttgarter Zoo verletzt: Nachttierbereich wieder geöffnet

Nach der Schließung des Nachttierbereichs im Stuttgarter Zoo Wilhelma wegen der Verletzung zweier Kinder hat dieser wieder geöffnet. Die "Terra Australis" sei seit Montag wieder zugänglich, teilte der Zoo in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mit. In Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden seien dort Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen ergriffen worden. So sei das Areal besser ausgeleuchtet. Auch seien mehr Mitarbeiter präsent.

Textgröße ändern: