Deutsche Tageszeitung - Israelfeindlicher Vorfall auf Hamburger Straßenfest: Männer attackiert und verletzt

Israelfeindlicher Vorfall auf Hamburger Straßenfest: Männer attackiert und verletzt


Israelfeindlicher Vorfall auf Hamburger Straßenfest: Männer attackiert und verletzt
Israelfeindlicher Vorfall auf Hamburger Straßenfest: Männer attackiert und verletzt / Foto: © AFP/Archiv

Bei einem mutmaßlich israelfeindlichen Vorfall auf einem Straßenfest in Hamburg sind zwei Männer von mehreren Unbekannten attackiert und verletzt worden. Einem 41-Jährigen wurde ins Gesicht geschlagen und sein 43-jähriger Begleiter zu Boden gestoßen, wie die Polizei in der Hansestadt am Freitag mitteilte.

Textgröße ändern:

Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich bei den Angreifern demnach um eine etwa siebenköpfige unbekannte Gruppe. Diese habe die Opfer "auf die pro-israelische Aufschrift auf dem T-Shirt eines der Männer" angesprochen und diese dann "unvermittelt" attackiert, wie es hieß.

Der 41-Jährige wurde durch Schläge ins Gesicht verletzt, der Angriff ereignete sich bereits am Samstag auf einem Straßenfest im Hamburger Schanzenviertel. Eine genauere Beschreibung der Täter lag laut Polizei nicht vor. Das Hamburger Landeskriminalamt nahm Ermittlungen wegen eines politisch motivierten Hassverbrechens auf und bat um Hinweise.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

US-Richterin blockiert Milliardenfonds für Trump-Anhänger

Eine US-Bundesrichterin hat vorerst einen geplanten Milliardenfonds blockiert, aus dem Anhänger von US-Präsident Donald Trump Entschädigungen für angebliche Justizfehler unter der demokratischen Vorgängerregierung erhalten sollen. Die Richterin Leonie Brinkema vom östlichen Bezirksgericht in Virginia wies die Regierung an, weder Geld in den Fonds einzuzahlen noch Mittel "unwiderruflich auszuschütten". Die oppositionellen Demokraten sprechen von einem "Schmiergeldfonds", aber auch im Regierungslager gibt es Widerstand.

Topmanager von Autobauer VW scheitern mit Schadenersatzklagen gegen Konzern

Zwei Topmanager des Automobilkonzerns Volkswagen sind vor dem niedersächsischen Landesarbeitsgericht in zweiter Instanz mit Schadenersatzklagen gegen ihren Arbeitgeber gescheitert. Das Gericht in Hannover wies die von den beiden Führungskräften eingelegten Berufungen nach eigenen Angaben vom Freitag ab. Die Manager hatten demnach argumentiert, nach internen Hinweisen auf Regelverstöße vom Konzern benachteiligt worden zu sein.

Trotz antisemitischer Äußerungen: Kanye West darf in den Niederlanden auftreten

Trotz antisemitischer Äußerungen darf der umstrittene US-Rapper Kanye West im Juni auf zwei Konzerten im niederländischen Arnheim auftreten. Der Minister für Asyl und Migration, Bart van den Brink, erklärte am Freitag, für ein Einreiseverbot müssten "klare Gründe" vorliegen. Solche Gründe seien "in den vorgenommenen Analysen" aber nicht gefunden worden.

Japanischer Drachensegler stirbt bei Absturz in Ammergauer Alpen

Ein japanischer Drachensegler ist bei einem Unfall in Bayern ums Leben gekommen. Der 62-Jährige flog am Donnerstagnachmittag mit seinem Hängegleiter im Bereich der Ammergauer Alpen, wie die Polizei am Freitag in Füssen mitteilte. Am Buchberg stürzte der erfahrene Pilot ab. Eine mögliche Ursache nannte die Polizei nicht.

Textgröße ändern: