Deutsche Tageszeitung - Versuchte Brandstiftung an KZ-Gedenkstätte in Bayern: Staatsschutz ermittelt

Versuchte Brandstiftung an KZ-Gedenkstätte in Bayern: Staatsschutz ermittelt


Versuchte Brandstiftung an KZ-Gedenkstätte in Bayern: Staatsschutz ermittelt

Unbekannte haben versucht, an einer KZ-Gedenkstätte im bayerischen Hersbruck Feuer zu legen. Ein städtischer Mitarbeiter entdeckte am Montag an dem Gebäude Rußspuren sowie im näheren Umfeld Gegenstände, mit denen offenbar Feuer gelegt werden sollte, wie die Polizei in Nürnberg am Dienstag erklärte. Zudem sei am Tatort eine Heliumflasche gefunden worden.

Textgröße ändern:

Polizeibeamte entdeckten schließlich an einer nahegelegenen Therme sowie auf einer Straße noch Graffiti mit NS-Bezug. Der Staatsschutz nahm Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten vorsätzlichen Brandstiftung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen auf. Die Ermittler suchen Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Das Konzentrationslager Hersbruck war ein Außenlager des KZ Flossenbürg und das drittgrößte KZ der Nazis in Süddeutschland. Ab 1944 mussten Häftlinge in Hersbruck ein Stollensystem für eine geplante unterirdische Flugzeugmotorenfabrik graben, die Produktion lief aber nie an. Von den rund 9000 KZ-Insassen starben rund 4000.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Junge Frau bei Schüssen während Rave-Party in der Schweiz getötet - Fünf Verletzte

Bei Schüssen während einer Rave-Party in Aarau im Norden der Schweiz ist in der Nacht zum Sonntag eine junge Frau getötet worden. Fünf weitere Menschen wurden nach Polizei-Angaben verletzt, einige von ihnen schwer. "Die Fahndung nach der unbekannten Täterschaft läuft", teilte die Kantonspolizei Aarau mit. Das Motiv und die genauen Umstände der Tat waren nach Angaben der Beamten zunächst unklar.

Prinz George startet sein Leben am Eton College

Mit dem Schuljahr 2024/25 tritt Prinz George (13) in die Fußstapfen seines Vaters William und Onkels Harry. Der Eintritt ins Eton College bedeutet für den Thronfolger einen harten Wechsel vom behüteten Familienleben in ein streng reglementiertes Internatsalltag mit Uniformzwang und Smartphone-Verbot.

Oberbayern: 31 Jahre alte Britin in Bahnhof in Rosenheim erstochen

Im Rosenheimer Bahnhof ist eine 31 Jahre alte Britin erstochen worden. Die Polizei nahm nach dem Angriff in der Nacht zum Sonntag einen 27 Jahre alten Mann als tatverdächtig fest, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilte. Zum Motiv des aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck stammenden Angreifers machten die Ermittler keine Angaben.

Sturzflut im Himalaya: Erdrutsch formt neuen See - Retter in Tibet abgezogen

Die Rettungsarbeiten in Tibet nach der tödlichen Sturzflut im Grenzgebiet zu Nepal sind am Sonntag unterbrochen worden, weil sich infolge eines Erdrutsches ein neuer See gebildet hat. Überwachungsdrohnen hätten am Samstagabend den Erdrutsch an einem Berghang knapp drei Kilometer von dem entleerten Purepuqiang-Tsangpo-Stausee entfernt entdeckt, berichtete der staatliche chinesische Sender CCTV.

Textgröße ändern: