Deutsche Tageszeitung - AFP-Zählung: Weltweit mehr als 190.000 Corona-Todesfälle

AFP-Zählung: Weltweit mehr als 190.000 Corona-Todesfälle


AFP-Zählung: Weltweit mehr als 190.000 Corona-Todesfälle
AFP-Zählung: Weltweit mehr als 190.000 Corona-Todesfälle / Foto: ©

Die Zahl der Corona-Todesfälle weltweit ist am Freitag auf über 190.000 gestiegen. Allein in Europa starben inzwischen mehr als 116.000 Menschen an der durch das neuartige Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19, wie eine auf offiziellen Zahlen beruhende Zählung der Nachrichtenagentur AFP ergab. Mit dem Coronavirus infiziert haben sich weltweit inzwischen rund 2,7 Millionen Menschen.

Textgröße ändern:

Europa ist weiter der am stärksten von der Pandemie betroffene Kontinent. Das am stärksten betroffene Land sind die USA mit knapp 50.000 offiziell registrierten Todesfällen. Danach folgen Italien mit gut 25.500 und Spanien mit mehr als 22.000 Toten.

Die AFP-Zählung beruht auf offiziellen Angaben von Ländern und Regionen. Es wird davon ausgegangen, dass es eine hohe Dunkelziffer gibt.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

New Yorker Richter: Neuer Prozess gegen Weinstein beginnt am 12. November

Nach der aufsehenerregenden Aufhebung des New Yorker Vergewaltigungsurteils gegen Harvey Weinstein soll dem früheren Film-Mogul ab dem 12. November erneut der Prozess gemacht werden. Der zuständige Richter Curtis Farber legte am Freitag in einem Gericht in Manhattan das Datum als vorläufigen Starttermin für die Wiederaufnahme des Prozesses fest. Farber erklärte, er sei bereit, den Prozessbeginn wie von der Verteidigung gefordert vorzuverlegen.

UN-Gericht stuft Israels Besatzung von Palästinensergebieten als unrechtmäßig ein

Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat die seit Jahrzehnten andauernde israelische Besatzungspolitik in den Palästinensergebieten als unrechtmäßig eingestuft. Das UN-Gericht habe festgestellt, "dass Israels anhaltende Präsenz in den palästinensischen Gebieten unrechtmäßig ist", erklärte Richter Nawaf Salam am Freitag. Israel müsse die Besatzung "so schnell wie möglich beenden". Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach von einer "Lügen-Entscheidung" - die Palästinenser feierten dagegen die Entscheidung.

Menschenrechtsgruppe: Deutscher in Belarus wegen "Terrorismus" zum Tode verurteilt

Ein deutscher Staatsbürger ist nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation in Belarus zum Tode verurteilt worden. Wie die belarussische Organisation Wjasna am Freitag mitteilte, wurde der 30-Jährige bereits am 24. Juni wegen mehrerer Straftaten schuldig gesprochen, darunter "Terrorismus" und "Söldnertum". Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, der Fall sei bekannt und die deutschen Behörden setzten sich "intensiv" für den Mann ein.

Lebenslange Haft in Prozess um 17 Jahre alten Mordfall in Nordrhein-Westfalen

Rund 17 Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer Frau im nordrhein-westfälischen Velbert ist ein Angeklagter vom Landgericht Wuppertal wegen Mordes verurteilt worden. Der inzwischen 58 Jahre alte Mann erhielt am Freitag eine lebenslange Haftstrafe, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Das Gericht zeigte sich demnach von seiner Täterschaft überzeugt, wofür insbesondere DNA-Spuren am Körper des Opfers sprachen.

Textgröße ändern: