Deutsche Tageszeitung - Expo 2020 in Dubai wird um ein Jahr verschoben

Expo 2020 in Dubai wird um ein Jahr verschoben


Expo 2020 in Dubai wird um ein Jahr verschoben
Expo 2020 in Dubai wird um ein Jahr verschoben / Foto: ©

Die ab Herbst in Dubai geplante Weltausstellung "Expo 2020" wird wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Dies teilte das Internationale Büro der Ausstellungen (BIE) am Montag in Paris mit. Die Weltausstellung solle nun vom 1. Oktober 2021 bis zum 31. März 2022 in Dubai stattfinden. Die Veranstaltung solle aber weiter unter dem Titel "Expo 2020" laufen.

Textgröße ändern:

In den Vereinigten Arabischen Emiraten haben sich offiziellen Angaben zufolge bisher mehr als 14.000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. An der dadurch ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 starben 126 Menschen. In Dubai finden jedes Jahr hunderte Konferenzen und Veranstaltungen statt. Für die auf sechs Monate angelegte "Expo 2020", die ursprünglich am 20. Oktober dieses Jahres starten sollte, hoffte die Stadt auf 25 Millionen Besucher.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Attacke nach Granatenwurf auf Friedhof: Weiterer Mann in Stuttgart verurteilt

Nach einem Handgranatenwurf im Zusammenhang mit einem seit rund zwei Jahren andauernden Bandenkrieg hat das Landgericht Stuttgart einen Mann zu fünf Jahren Haft wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Einem Gerichtssprecher zufolge sah es die zuständige Kammer am Donnerstag als erwiesen an, dass er den zu einer verfeindeten Gruppierung gehörenden Werfer der Granate im Juni vergangenen Jahres attackiert und gemeinsam mit weiteren Männern schwer verletzt hatte.

34-Jähriger ertränkte Bekannten im Berliner Fluss Wuhle - zehnjährige Haftstrafe

Wegen der Tötung eines Bekannten ist ein 34-jähriger Mann in Berlin zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Damit blieb das Landgericht um ein Jahr unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Die Verteidigung hatte eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und sieben Monaten gefordert.

Lange Haftstrafen für Männer nach Millionendiebstahl aus Schließfach in Berlin

Nach einem spektakulären Diebstahl von Schmuck, Uhren und Bargeld in Millionenhöhe aus einer Schließfachanlage in Berlin müssen die Täter für mehrere Jahre in Haft. Das Landgericht Berlin verurteilte die Männer am Donnerstag zu Freiheitsstrafen zwischen dreieinhalb und acht Jahren. Sie hätten durch die Tat vor eineinhalb Jahren nicht nur wirtschaftlichen, sondern auch immateriellen Schaden etwa durch den Diebstahl von Familienschmuckstücken verursacht, sagte der Vorsitzende Richter Michael Mattern in seiner Urteilsbegründung.

International gesuchter Totschläger an Frankfurter Flughafen festgenommen

Die Bundespolizei hat am Flughafen in Frankfurt am Main einen international gesuchten mutmaßlichen Totschläger festgenommen. Er soll für einen Totschlag in Südkorea verantwortlich gewesen sein, wie die Beamten am Donnerstag mitteilten. Seit 2020 war er mit einem internationalen Haftbefehl gesucht worden.

Textgröße ändern: