Deutsche Tageszeitung - Tag der Organspende mit zentraler Veranstaltung in Düsseldorf

Tag der Organspende mit zentraler Veranstaltung in Düsseldorf


Tag der Organspende mit zentraler Veranstaltung in Düsseldorf
Tag der Organspende mit zentraler Veranstaltung in Düsseldorf / Foto: © AFP/Archiv

Zum Tag der Organspende wird am Samstag an die Dringlichkeit von Spenderorganen wie Herz, Niere oder Leber erinnert. Eine zentrale Veranstaltung in Düsseldorf unter dem Motto "Zeit, Zeichen zu setzen" soll Menschen überall in Deutschland dazu motivieren, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen. Geplant ist unter anderem ein ökumenischer Dankgottesdienst (10.30 Uhr). Zur offiziellen Eröffnungsveranstaltung (13.00 Uhr) wird auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwartet.

Textgröße ändern:

In Deutschland warten rund 8500 schwer kranke Menschen auf ein Spenderorgan. Im vergangenen Jahr sank die Zahl derjenigen, die ihre Organe nach dem Tod spendeten, auf 869. Als eine Ursache nennt die Deutsche Stiftung Organtransplantation die Auswirkungen der Coronapandemie und die daraus folgenden Krankenstände beim Klinikpersonal.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

GKV-Kommission legt Empfehlungen vor - Einschnitte und höhere Besteuerung

Die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung hat am Montag ein Paket mit 66 Empfehlungen vorgelegt, um die Finanzlage der Kassen zu verbessern. Zu den Vorschlägen zählt eine Streichung der kostenfreien Mitversicherung von Ehepartnern. Zudem schlagen die Fachleute vor, dass der Bund künftig die Kosten für die Versicherung von Grundsicherungs-Beziehenden übernimmt. Ebenfalls empfohlen wird eine höhere Besteuerung von zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken, Tabak und Spirituosen vor. Zuzahlungen zu Medikamenten sollen steigen.

Reformen in Gesundheitssystem: Grünen-Politiker Dahmen fordert Eile von Regierung

Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen hat die Bundesregierung zur Eile bei Reformen im Gesundheitsbereich aufgerufen. Es sei bislang "ein verlorenes Jahr" gewesen, kritisierte er am Montag im "Morgenmagazin" des ZDF. Leistungskürzungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung erteilte der Grünen-Politiker aber eine Absage: "Das verängstigt die Menschen und hilft nicht weiter", sagte Dahmen in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv.

Arbeitgeber fordern "Ausgabenmoratorium" bei gesetzlicher Krankenversicherung

Vor der Veröffentlichung der Empfehlungen zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung hat Arbeitgeber-Präsident Rainer Dulger eine Begrenzung der Ausgaben angemahnt. "Wir haben heute schon die teuerste Gesundheitsversorgung Europas - allerdings ohne die entsprechende Qualität“, sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) der "Welt am Sonntag". Er forderte ein "Ausgabenmoratorium", um den weiteren Anstieg der Beiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber kurzfristig zu stoppen.

Bundestag macht Weg frei für leichtere "Überkreuz"-Nierenspenden

Nierenspenden durch lebende Personen sollen künftig leichter möglich sein. Der Bundestag beschloss am Donnerstag eine Gesetzesänderung, wonach Lebendspenden von Nieren hierzulande künftig auch zwischen zwei unterschiedlichen Paaren "überkreuz" im Regelfall zugelassen werden. Dies soll den Kreis möglicher Organspenderinnen und -spender erheblich vergrößern.

Textgröße ändern: