Deutsche Tageszeitung - Polizei: Ein Toter und viele Verletzte bei Krankenhausbrand in Uelzen

Polizei: Ein Toter und viele Verletzte bei Krankenhausbrand in Uelzen


Polizei: Ein Toter und viele Verletzte bei Krankenhausbrand in Uelzen
Polizei: Ein Toter und viele Verletzte bei Krankenhausbrand in Uelzen / Foto: © AFP/Archiv

Bei einem Brand in einem Krankenhaus im niedersächsischen Uelzen ist am Donnerstagabend mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei Lüneburg erlitten sechs weitere Menschen schwere bis lebensgefährliche Verletzungen. Viele weitere Menschen seien leicht verletzt worden.

Textgröße ändern:

Laut Polizei brach das Feuer im dritten Obergeschoss eines Gebäudeflügels des Klinikums Uelzen aus. Es sei zu starker Rauchentwicklung gekommen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte seien Hilferufe zu hören gewesen. Die Feuerwehr habe Rettungsmaßnahmen eingeleitet und zusammen mit der Polizei mehrere Menschen in Sicherheit gebracht.

Durch das schnelle Eingreifen sei eine Ausbreitung des Feuers verhindert worden, teilte die Polizei weiter mit. Die Polizei leitete Ermittlungen zur Brandursache auf. Ersten Schätzungen zufolge könnte sich der Gesamtschaden auf mehr als eine Million Euro belaufen.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Psychische Erkrankungen häufigste Ursache für Klinikaufenthalt von Jugendlichen

Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen. Knapp ein Fünftel der rund 615.300 Krankenhauspatientinnen und -patienten im Alter von zehn bis 19 Jahren wurden im Jahr 2024 aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen stationär aufgenommen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das waren insgesamt 18,9 Prozent aller Klinikaufnahmen in dieser Altersgruppe.

Evaluation Cannabis-Legalisierung: Kein Anstieg von Konsum - aber andere Probleme

Zwei Jahre nach der Teil-Legalisierung von Cannabis haben Fachleute aus der Wissenschaft einen Zwischenbericht zu den Folgen dieser Entscheidung vorgelegt. "Ein Anstieg des Konsums, der auf die Reform zurückgeführt werden könnte, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht erkennbar", heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des Forschungsverbands. Die Autoren nennen allerdings auch eine Reihe von Problemen - etwa wachsende Schwierigkeiten der Polizei bei der Strafverfolgung am Schwarzmarkt sowie einen Rückgang der Suchtprävention bei jungen Leuten.

GKV-Kommission legt Empfehlungen vor - Einschnitte und höhere Besteuerung

Die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung hat am Montag ein Paket mit 66 Empfehlungen vorgelegt, um die Finanzlage der Kassen zu verbessern. Zu den Vorschlägen zählt eine Streichung der kostenfreien Mitversicherung von Ehepartnern. Zudem schlagen die Fachleute vor, dass der Bund künftig die Kosten für die Versicherung von Grundsicherungs-Beziehenden übernimmt. Ebenfalls empfohlen wird eine höhere Besteuerung von zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken, Tabak und Spirituosen vor. Zuzahlungen zu Medikamenten sollen steigen.

Reformen in Gesundheitssystem: Grünen-Politiker Dahmen fordert Eile von Regierung

Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen hat die Bundesregierung zur Eile bei Reformen im Gesundheitsbereich aufgerufen. Es sei bislang "ein verlorenes Jahr" gewesen, kritisierte er am Montag im "Morgenmagazin" des ZDF. Leistungskürzungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung erteilte der Grünen-Politiker aber eine Absage: "Das verängstigt die Menschen und hilft nicht weiter", sagte Dahmen in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv.

Textgröße ändern: