Deutsche Tageszeitung - LifeSaveAir® von Jespira gewinnt Erfinderpreis 2025

LifeSaveAir® von Jespira gewinnt Erfinderpreis 2025


LifeSaveAir® von Jespira gewinnt Erfinderpreis 2025
LifeSaveAir® von Jespira gewinnt Erfinderpreis 2025 / Foto: © Jespira Lifesaveair® kann Leben retten (Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)

Hilfe gegen Erstickung und Verschlucken. Lifesaveair von Jespira.

Textgröße ändern:

Stuttgart. Die Jespira GmbH aus Dortmund wurde beim Artur Fischer Erfinderpreis 2025 ausgezeichnet. In der Kategorie Private Erfinder:innen erreichte das Unternehmen mit seinem Produkt LifeSaveAir® den dritten Platz. Hauptentwickler Nabil Chehade setzte sich mit seiner Einreichung gegen 78 weitere Teilnehmende durch.

LifeSaveAir®: Unterstützung in Notfallsituationen

LifeSaveAir® ist ein manuelles Gerät für den Erste-Hilfe-Einsatz bei Erstickungs-Notfällen. Es ist dafür konzipiert, Fremdkörper aus den Atemwegen zu entfernen, wenn sich Personen durch Verschlucken in einer kritischen Situation befinden. Das Gerät stellt eine zusätzliche Option dar, wenn klassische Maßnahmen wie der Heimlich-Handgriff nicht ausreichen oder nicht angewendet werden können.

Die Entwicklung wurde mit Blick auf Alltagssituationen vorgenommen, in denen Kinder, ältere Menschen oder Erwachsene besonders durch mögliches Ersticken gefährdet sind.

Fachjury würdigt hohe Relevanz

Die Jury bewertete LifeSaveAir® als technisch ausgereift und gesellschaftlich bedeutsam. Besonders hervorgehoben wurde, dass das Gerät auch von Laien einfach verständlich angewendet werden kann. Dadurch eröffnet es eine zusätzliche Möglichkeit, in Fällen von Erstickung und Verschlucken zu reagieren.

Wachsende Nachfrage nach Hilfsmitteln im Alltag

Im Internet suchen viele Menschen nach Antworten auf Fragen wie "Kind hat sich verschluckt - was tun?" oder "Alternative zum Heimlich-Griff". LifeSaveAir® positioniert sich hier als ergänzende Lösung: kompakt, zertifiziert und für den Notfall entwickelt.

"Die Auszeichnung ermutigt uns, die Aufklärungsarbeit weiter voranzubringen", sagt Entwickler Chehade.

Zukünftige Maßnahmen

Jespira plant, die Bekanntheit von LifeSaveAir® gezielt auszubauen. Vorgesehen sind:

Kooperationen mit Apotheken und Pflegeeinrichtungen, Partnerschaften mit Kitas und Schulen und Unterstützung von Erste-Hilfe-Kursen bei Informationskampagnen zur Prävention gegen Erstickungsfälle.

Mehr Informationen: https://lifesaveair.com



Firmenbeschreibung
Die Jespira GmbH entwickelt praxisnahe Gesundheitslösungen mit Fokus auf Sicherheit im Alltag und einfache Anwendbarkeit.

Kontakt
Jespira GmbH
Jusef Chehade
Emil-Figge-Str. 91
44227 Dortmund
+4917630172708
http://www.jespira.com

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Gesetzlich Versicherte müssen im Schnitt 42 Tage auf Facharzttermin warten

Gesetzlich Versicherte mussten 2024 länger auf einen Facharzttermin warten als noch vor einigen Jahren. Das geht aus Antworten des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, die der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe) vorlag. Laut einer Versichertenbefragung, auf die sich die Bundesregierung beruft, betrug die Wartezeit im Jahr 2024 im Schnitt 42 Tage. Zum Vergleich: 2019 waren es noch 33 Tage.

Zahnarzt-Kosten: Vorstoß von CDU-Wirtschaftsrat stößt auch in Union auf Ablehnung

Mit seinem Vorschlag, Zahnarzt-Behandlungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen, stößt der Wirtschaftsrat der CDU auch innerhalb der Partei auf breite Kritik. Vor den anstehenden Landtagswahlen warnten führende CDU-Politiker davor, die Bürgerinnen und Bürger mit derartigen Forderungen zu vergraulen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) erteilte dem Vorstoß des CDU-nahen Unternehmerverbandes eine kategorische Absage.

Warken schließt Streichung der Erstattung von Zahnarztleistungen aus

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat die Forderung abgelehnt, Zahnarztleistungen nicht mehr durch die gesetzliche Krankenversicherung zu erstatten. Diese werde "nicht umgesetzt", erklärte Warken am Montag in Berlin. "Das schließe ich aus, denn es wäre eine Abkehr des Kerngedankens unseres Solidarsystems". Zudem widerspreche dies "dem Ziel, Prävention zu stärken".

Zahl der Krebstoten in Deutschland steigt - aber insgesamt bessere Überlebenschancen

Aufgrund der älter werdenden Bevölkerung steigt in Deutschland die Zahl der Krebstoten, während zugleich die Überlebenschancen wachsen. Im Jahr 2024 starben 230.400 Menschen an einer Krebserkrankung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Das waren rund zehn Prozent mehr als im Jahr 2004. Gerade bei Menschen im jüngeren und mittleren Alter führt Krebs demnach aber seltener zum Tod als noch vor 20 Jahren.

Textgröße ändern: