Deutsche Tageszeitung - Arzt nach erneuter Untersuchung: Trumps Gesundheit "ausgezeichnet"

Arzt nach erneuter Untersuchung: Trumps Gesundheit "ausgezeichnet"


Arzt nach erneuter Untersuchung: Trumps Gesundheit "ausgezeichnet"
Arzt nach erneuter Untersuchung: Trumps Gesundheit "ausgezeichnet" / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump ist nach Angaben seines Arztes bei "ausgezeichneter" Gesundheit. Trumps Herzalter sei etwa 14 Jahre jünger als sein chronologisches Alter, schrieb Trumps Arzt Sean Barbabella in einem am Freitag (Ortszeit) vom Weißen Haus veröffentlichten Brief nach einer medizinischen Untersuchung. Trump halte weiterhin ohne Einschränkungen einen anspruchsvollen Tagesablauf ein. Bei der Untersuchung handelte es sich laut Weißem Haus um einen "jährlichen" Gesundheitscheck - obwohl der 79-Jährige bereits im April einen solchen absolviert hatte.

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Nach Angaben von Barbabella wurden eine Reihe von Routineuntersuchungen vorgenommen. Trump habe zudem eine Corona- und eine Grippeimpfung erhalten.

Vor der Untersuchung hatte Trump bereits beteuert, dass er bei bester Gesundheit sei. Er sei in "großartiger Verfassung", sagte der Präsident am Donnerstag. "Ich habe keine Schwierigkeiten." Es gehe ihm sowohl körperlich als auch psychisch gut.

Der Präsident betonte am Donnerstag, dass er im Gegensatz zu seinen Amtsvorgängern bei dem Gesundheits-Check vor sechs Monaten zudem einen kognitiven Test absolviert habe, bei dem er ein "perfektes Ergebnis" erzielt habe. Sein direkter Amtsvorgänger Joe Biden von den Demokraten "hätte noch nicht mal die ersten drei Fragen beantworten können", sagte der Präsident. Trump hatte Biden vor allem im Wahlkampf immer wieder als gebrechlich, senil und schläfrig bezeichnet und sich im Gegensatz dazu für topfit erklärt.

Der 79-jährige Republikaner war der bei Amtsantritt älteste US-Präsident der Geschichte. Er leidet nach Angaben des Weißen Hauses unter einer chronischen Venenschwäche, die aber kein Anlass zur Besorgnis sei. Bei der Veneninsuffizienz handele es sich um eine "gutartige und häufige Erkrankung, insbesondere bei Menschen über 70 Jahren", hatte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt im Juli gesagt. Es gebe "keine Hinweise auf eine tiefe Venenthrombose oder arterielle Erkrankungen".

Zuvor war in den Medien immer wieder über Trumps Gesundheitszustand spekuliert worden. Fotos und Videoaufnahmen zeigten geschwollene Fußgelenke. Zudem waren auf seinen Händen auffällige blaue Flecken zu entdecken, die teils durch Schminke überdeckt wurden. Auch Trumps auffällige Müdigkeit sorgte für Spekulationen über seinen Gesundheitszustand.

Das Weiße Haus erklärte daraufhin, die blauen Flecken stünden im Zusammenhang mit Aspirin, das Trump im Rahmen einer "routinemäßigen" Behandlung für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung einnehme. Die Untersuchung im April habe ergeben, dass Trump bei guter Gesundheit sei, hieß es zudem. Der Präsident habe eine "normale Herzstruktur und -funktion, keine Anzeichen von Herzinsuffizienz, Nierenfunktionsstörungen oder systemischen Erkrankungen".

(A.Nikiforov--DTZ)

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