Deutsche Tageszeitung - Sturmtief "Elli": Krankenhäuser melden "extreme Belastung"

Sturmtief "Elli": Krankenhäuser melden "extreme Belastung"


Sturmtief "Elli": Krankenhäuser melden "extreme Belastung"
Sturmtief "Elli": Krankenhäuser melden "extreme Belastung" / Foto: © AFP

Sturmtief "Elli" und das extreme Winterwetter der vergangenen Tage haben Krankenhäuser bundesweit stark gefordert. "Eis und Schnee haben uns in den vergangenen Tagen auch in den Notaufnahmen extrem belastet", sagte Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Wir haben eine große Zahl an Fußgänger-Unfällen gesehen – überwiegend mit kleineren Verletzungen und Brüchen, aber auch mit schweren Verkehrsunfällen durch glatte Straßen".

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Für die Arztpraxen war die Lage dem Hausärzteverband zufolge bislang gut beherrschbar. "Vieles konnte direkt in unseren Praxen behandelt werden, in einigen Fällen mussten die Patientinnen und Patienten in die Kliniken überwiesen werden", sagte Markus Beier, Bundesvorsitzender des Hausärzteverbandes, der "Rheinischen Post". Er fügte jedoch hinzu: "Wir rechnen damit, dass die kommenden Tage und Wochen verstärkt Patientinnen und Patienten, die aufgrund von Stürzen in den Notaufnahmen behandelt wurden, zur Nachbehandlung in unseren Praxen vorstellig werden."

"Elli" war am Freitag auf Deutschland getroffen, starker Sturm und teils starke Schneefälle sorgten für massive Beeinträchtigungen. Der Bahnverkehr in Norddeutschland war erheblich gestört. Bundesweit gab es Behinderungen auf Autobahnen und anderen Straßen. Autos fuhren sich fest, blieben liegen oder rutschten in Leitplanken. Vielerorts waren Einsatzkräfte von Feuerwehren, Hilfsorganisationen wie dem Technischen Hilfswerk und Abschleppdienste im Großeinsatz, um die Betroffenen zu befreien.

(O.Tatarinov--DTZ)

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