Deutsche Tageszeitung - Erster Pollenalarm im Westen und Südwesten - Im Nordosten hält Kälte Blüten in Schach

Erster Pollenalarm im Westen und Südwesten - Im Nordosten hält Kälte Blüten in Schach


Erster Pollenalarm im Westen und Südwesten - Im Nordosten hält Kälte Blüten in Schach
Erster Pollenalarm im Westen und Südwesten - Im Nordosten hält Kälte Blüten in Schach / Foto: © AFP/Archiv

Während im Nordosten Frost und Schnee die Pollen noch in Schach halten, hat vor allem im Südwesten und Westen aufgrund milderer Temperaturen die Pollensaison bereits begonnen. Dort schreitet die Blüte der Flühblüher langsam voran, wie der Polleninformationsdienst (PID) in Berlin am Mittwochabend mitteilte.

Textgröße ändern:

Bei teils anhaltend deutlichen Plusgraden gedeihen im Westen und Südwesten bereits Frühlingsvorboten wie Schneeglöckchen und erste Krokusse, bald werden auch Narzissen und Mandelblüten hinzukommen. Zudem blühen in diesen Landesteilen dem PID zufolge verbreitet die Haseln und zunehmend auch die heimischen Erlen.

In den frost- und schneefreien Regionen entlang des Rheins, speziell Nordrhein-Westfalen, aber auch in den "milden Ecken" im Südwesten und Süden kam es demnach seit Mitte Januar wiederholt zu "zeitweilig auflebendem Pollenflug". In Ausnahmefällen traten auch hohe Belastungen speziell durch Haselpollen auf.

"Die Pollenallergiker in der großen Nord- und Osthälfte mögen zwar frieren und sich mit Schnee und Glätte herumplagen, werden aber in diesem Winter durch eine lang anhaltende Pollenflugpause entschädigt", berichtete der PID.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Krankenhausgesellschaft fordert schnellere Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Angesichts des massiven Fachkräftemangels im Gesundheitssektor hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) eine schnellere Anerkennung ausländischer Abschlüsse gefordert. "Die Anerkennungsbürokratie bleibt in Deutschland leider sehr kompliziert und langwierig", sagte DKG-Vorstandsvize Henriette Neumeyer der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. "Wir fordern bundesweit einheitliche Verfahren und Zuständigkeiten." Derzeit würden Anträge noch von den Landesärztekammern bearbeitet mit von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichen Anforderungen. Hinzu kämen komplizierte und selten digitalisierte Visa-Prozesse.

Appelle und persönliche Schicksale: Bundestag debattiert über Organspende

Organspende als Frage des Gewissens: In einer nachdenklich geführten und teils mit persönlichen Schicksalen untermauerten Debatte hat der Bundestag am Donnerstag über eine Neuregelung debattiert. Während die Befürworter einer sogenannten Widerspruchslösung zu einer bewussten Entscheidung für oder gegen eine Organspende aufriefen, warnten die Verfechter einer Beibehaltung der Freiwilligkeit vor einer Einmischung des Staates. Einig waren sich die Redner in der Notwendigkeit, die Zahl der Spender zu erhöhen.

Debatte über Reform von Organspende im Bundestag begonnen

Im Bundestag hat am Donnerstag eine Debatte um die Neuregelung der Organspende begonnen. Die Abgeordneten berieten in erster Lesung über einen fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf zur Einführung der sogenannten Widerspruchslösung. Diese zielt darauf ab, dass künftig grundsätzlich jeder als Organspender in Frage kommt, der dem nicht ausdrücklich widerspricht. Damit soll die Zahl dringend benötigter Organspenden erhöht werden.

RKI: Zahl von Hitzetoten in Wochenvergleich unverändert

Die Rekordzahl der registrierten Hitzetoten in diesem Sommer hat sich seit der vergangenen Woche nicht verändert. Sie lag unverändert bei 16.000, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Ausgewertet wurden Daten bis zum 13. September. Laut RKI ist 2026 ein Rekordjahr. Die bislang höchste Zahl an Hitzetoten wurde 2018 mit geschätzt 8900 Fällen registriert.

Textgröße ändern: