Deutsche Tageszeitung - RKI: Höhepunkt von Grippewelle scheint überschritten

RKI: Höhepunkt von Grippewelle scheint überschritten


RKI: Höhepunkt von Grippewelle scheint überschritten
RKI: Höhepunkt von Grippewelle scheint überschritten / Foto: © AFP/Archiv

Der Höhepunkt der Grippewelle scheint nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) überschritten zu sein. Wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Wochenbericht des RKI zu den in Deutschland kursierenden Atemwegserkrankungen hervorgeht, wurden für die vergangene Woche bislang 21.485 im Labor bestätigte Influenzafälle gemeldet. Die Fallzahlen seien im Vergleich zur Vorwoche gesunken.

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In 4898 Fällen und damit fast jedem vierten wurden die Patientinnen und Patienten im Krankenhaus behandelt. "Die Grippewelle hält weiter an, der Höhepunkt der Grippewelle scheint jedoch überschritten zu sein", hieß es im Wochenbericht.

Seit Anfang Oktober wurden bislang insgesamt 197.096 labordiagnostisch bestätigte Influenzainfektionen erfasst. Zudem wurden 1087 Todesfälle im Zusammenhang mit Grippe gemeldet, 96 Prozent der Verstorbenen waren älter als 60 Jahre.

Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung sank in der vergangenen Woche im Vergleich zur Vorwoche leicht. Die Inzidenz lag demnach auf einem für diese Jahreszeit üblichen hohen Niveau und entsprach einer Gesamtzahl von etwa 6,9 Millionen neu aufgetretenen akuten Atemwegserkrankungen unabhängig von einem Arztbesuch.

Akute respiratorische Erkrankungen sind Infektionen der Atemwege, wie Erkältungen, grippale Infekte, Bronchitis oder Covid-19. Sie werden durch Viren wie zum Beispiel Grippeerreger oder Bakterien verursacht und äußern sich durch Symptome wie Husten, Fieber, Schnupfen und Hals- oder Gelenkschmerzen.

(L.Møller--DTZ)

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