Deutsche Tageszeitung - Studie: Psychische Folgen von Coronapandemie für junge Menschen weiter spürbar

Studie: Psychische Folgen von Coronapandemie für junge Menschen weiter spürbar


Studie: Psychische Folgen von Coronapandemie für junge Menschen weiter spürbar
Studie: Psychische Folgen von Coronapandemie für junge Menschen weiter spürbar / Foto: © AFP/Archiv

Rund drei Jahre nach dem Ende der Coronapandemie sind einer Studie zufolge die psychischen Folgen für junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren weiter spürbar. Die Zahl junger Menschen mit psychischen Erkrankungen ist trotz eines Rückgangs weiterhin höher als vor der Pandemie, wie die Universität Hildesheim am Mittwoch mitteilte.

Textgröße ändern:

Viele fühlten sich demnach während der Pandemie einsam. Zudem fühlten sich die Befragten vom Umgang der Politik mit der Pandemie verunsichert. Hinzu kommen zunehmende Geldsorgen und Zukunftsängste.

Trotzdem wertete eine Mehrheit ihre Lebenszufriedenheit als positiv. Der Freundeskreis und die Familie sind der Erhebung zufolge sehr wichtig bei der Bewältigung von Belastungen.

"Viele junge Menschen haben die Belastungssymptomatik nicht abgelegt", erklärte Severine Thomas von der Universität Hildesheim. Die Studie ist Teil einer Befragungsreihe seit dem Jahr 2020.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Steinmeier ernennt drei neue Minister - Unionsfraktion wählt Frei zum Chef

In der Bundesregierung und der Unionsfraktion werden am Mittwoch mehrere personelle Wechsel vollzogen: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht auf Vorschlag von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) drei neuen Ministerin die Ernennungsurkunden (12.00 Uhr). Der bisherige CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann wird neuer Bundesgesundheitsminister. Der Posten wird frei, weil die bisherige Inhaberin Nina Warken (CDU) ins Amt der Kanzleramtsministerin wechselt. Zum neuen Bundesverkehrsminister soll Steinmeier den bisherigen Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger (CDU), ernennen.

600 Millionen Dollar: USA wollen wieder Geld an Impfallianz Gavi geben

Nachdem die USA im vergangenen Jahr ihren Beitrag zur internationalen Impfallianz Gavi gestrichen hatten, will die Regierung in Washington nun doch wieder Gelder freimachen. Es sollten 600 Millionen Dollar (527 Millionen Euro) an Gavi fließen, erklärte am Dienstag die Senatorin Susan Collins, die dem zuständigen Ausschuss in der Kongresskammer vorsteht. Das Außenministerium habe die entsprechende Summe freigegeben.

Ebola-Patient gesund aus Frankfurter Universitätsklinik entlassen

Zwei Wochen nach seiner Aufnahme ist ein mit dem Ebolavirus infizierter Patient gesund aus der Universitätsklinik Frankfurt am Main entlassen worden. Der aus den USA stammende Patient wurde seit Mitte Juli auf einer Sonderisolierstation behandelt und konnte diese am Dienstag "vollständig erholt" und "symptomfrei" verlassen, wie die Klinik mitteilte.

Karlsruhe billigt Blutentnahmeverbot für Heilpraktiker bei bestimmten Eigenbluttherapien

Das Bundesverfassungsgericht hat das bestehende Verbot der Blutentnahme durch Heilpraktiker im Rahmen nicht-homöopathischer Eigenbluttherapien gebilligt. Die entsprechende gesetzliche Regelung sei gerechtfertigt und kein erheblicher Eingriff in die Berufsfreiheit oder das Gleichbehandlungsgebot, entschieden die Karlsruher Richterinnen und Richter in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss. Mit diesem lehnten sie die Verfassungsbeschwerde einer Heilpraktikerin ab. (Az. 1 BvR 2324/24)

Textgröße ändern: