Deutsche Tageszeitung - Kronprinzessin Mette-Marit zeigt sich erstmals mit Sauerstoffgerät

Kronprinzessin Mette-Marit zeigt sich erstmals mit Sauerstoffgerät


Kronprinzessin Mette-Marit zeigt sich erstmals mit Sauerstoffgerät
Kronprinzessin Mette-Marit zeigt sich erstmals mit Sauerstoffgerät / Foto: © NTB/AFP

Die an einer unheilbaren Lungenkrankheit leidende norwegische Kronprinzessin Mette-Marit hat sich erstmals öffentlich mit einem Sauerstoffgerät gezeigt. Die 52-jährige Prinzessin trug bei einem Empfang norwegischer Paralympics-Athleten am Freitag in Oslo zwei transparente Schläuche, die in die Nase führten. Ein Mitarbeiter des Königshauses trug das dazugehörende Sauerstoffgerät.

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Mette-Marit hatte im Oktober 2018 öffentlich gemacht, dass sie an einer seltenen Form von Lungenfibrose leidet. Die unheilbare Krankheit führt zu Narbenbildung in der Lunge und verursacht Atembeschwerden. Die Frau von Kronprinz Haakon musste wegen ihrer Erkrankung schon mehrfach krankheitsbedingte Auszeiten nehmen und Termine absagen.

Die Universitätsklinik von Oslo bereitet eine Lungen-Transplantation vor. Ein Termin dafür steht aber nicht fest. Nach Angaben des Königspalastes will Mette-Marit ihre offiziellen Verpflichtungen so lange wahrnehmen, wie sie sich gesundheitlich dazu in der Lage fühlt.

In den vergangenen Monaten war Mette-Marits Sohn Marius Borg Hoiby, der aus einer früheren Beziehung vor der Ehe mit Kronprinz Haakon stammt, in die Schlagzeilen geraten. Dem 29-Jährigen wird die Vergewaltigung von vier Frauen zur Last gelegt. Ein Prozess läuft derzeit, mit einem Urteil wird Anfang Juni gerechnet.

Mette-Marit steht zudem wegen ihrer jahrelangen Freundschaft mit dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter Druck. Ende März erklärte sie, Epstein habe sie "manipuliert und getäuscht". In den Ende Januar veröffentlichten Ermittlungsakten zum Fall Epstein tauchte Mette-Marits Name mindestens tausend Mal auf. Inhalt und Tonfall eines E-Mail-Wechsels der beiden zwischen 2011 bis 2014 deuten auf eine gewisse Vertrautheit zwischen den beiden.

(P.Hansen--DTZ)

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